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Kanton zahlt fast 20 Millionen an Unwetterschäden

Im Zusammenhang mit dem Unwetter vom Oktober 2011 im Berner Oberland hat der Regierungsrat des Kantons Bern Kredite in der Höhe von insgesamt 19,67 Millionen Franken bewilligt.

Die Kantonsstrasse zwischen Frutigen und Kandersteg sind nach heftigen Unwetter verschüttet und beschädigt.
Die Kantonsstrasse zwischen Frutigen und Kandersteg sind nach heftigen Unwetter verschüttet und beschädigt.
Keystone
Die Rega musste im Kandertal zahlreiche Evakuierungen durchführen. Die Helikopter waren mehrere Stunden im Einsatz.
Die Rega musste im Kandertal zahlreiche Evakuierungen durchführen. Die Helikopter waren mehrere Stunden im Einsatz.
zvg/Rega-Fotodienst
An der Kander entsprechen die Mengen aber einem alle 100 Jahre einmal vorkommenden Ereignis.
An der Kander entsprechen die Mengen aber einem alle 100 Jahre einmal vorkommenden Ereignis.
zvg, Leserreporter
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Das schwere Unwetter vom Oktober richtete im Berner Oberland grosse Verwüstungen an. Kulturland und Wohngebiete wurden überschwemmt. Es entstanden grosse Schäden an Strassen, Bächen und der Landschaft, aber auch an Güterwegen und landwirtschaftlichen Bauten. Betroffen waren namentlich das Kandertal, die Lütschinentäler und das Haslital.

Wegen des Unwetters mussten umfangreiche Notstandsarbeiten an Kantonsstrassen und Gewässern durchgeführt werden, teilt der Kanton mit. Für diese Arbeiten habe der Regierungsrat für 2011/2012 einen Rahmenkredit von 18,41 Millionen Franken genehmigt. Allein die Instandsetzung des Mitholztunnels und die wintersichere Zufahrt nach Kandersteg würden ungefähr 6,5 Millionen Franken kosten, heisst es weiter.

Strassen, Schwemmholz, Landschäden

Dazu kommen Aufwendungen für die übrigen Schäden an Kantonsstrassen im Bezirk Oberland Ost und West sowie für die Schäden an den Gewässern im Kandertal, in den Lütschinentälern und im Haslital. Schliesslich müssen aus dem Brienzer- und Thunersee rund 6'800 m3 Schwemmholz entfernt werden.

Weitere rund 1,26 Millionen Franken hat der Regierungsrat für die Wiederherstellung von Güterwegen und kulturtechnischen Bauten sowie für die Behebung von Landschäden genehmigt. Betroffen seien vorwiegend die Gemeinden im oberen Kandertal und von Wilderswil aufwärts in den Lütschinentälern. Beschädigt wurden Anlagen der Gemeinden, Bodenverbesserungsgenossenschaften und Privatpersonen. Das Ausmass dieser Schäden wird auf rund 2,75 Millionen Franken geschätzt.

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