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Kirchlicher Haussegen hängt schief

Die Berner Landeskirche tritt aus dem Verein Reformierte Medien aus. Damit verliert der Verein seinen zweitgrössten Geldgeber.

Die Berner Landeskirche (im Bild das Münster) tritt per Ende 2018 aus dem Verein Reformierte Medien aus.
Die Berner Landeskirche (im Bild das Münster) tritt per Ende 2018 aus dem Verein Reformierte Medien aus.
Sabine Heiniger

Rund 400 000 Franken: So viel bezahlt die reformierte Berner Landeskirche jährlich für ihre Mitgliedschaft im Verein Reformierte Medien. Der Verein mit Sitz in Zürich produziert mit dem Geld Medienformate in ­Radio und TV wie etwa das «Wort zum Sonntag».

Auch der Onlinekanal Ref.ch wird vom Verein betrieben. Die Berner unterstützen all diese Formate. Streitpunkt ist ­dagegen das Magazin «Bref», das die Reformierten Medien seit ­Anfang 2016 herausgeben. Die Berner Landeskirche stellt fest, dass es nicht kostendeckend produziert werden könne.

Von den 400 000 Franken Jahresbeitrag flossen rund 150 000 in die Herstellung von «Bref». Eine Rolle gespielt haben mag auch die Tatsache, dass die Berner seit Sommer 2015 die eigene Mitgliederzeitschrift «Ensemble» herausgeben.

Nun hat die mitgliederstarke und dadurch bedeutende Berner Landeskirche auf Ende 2018 ihren Austritt angekündigt. Der Verein Reformierte Medien verliert damit seinen zweitgrössten Geldgeber.

Der Synodalrat bietet aber den Reformierten Medien an, künftig eine Leistungsvereinbarung zur weiteren Unterstützung der Radio- und TV-Formate sowie der Internetplattform abzuschliessen.

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