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Markwalder: «Es ist ärgerlich, dass die SVP uns so angreift»

Die Berner FDP-Nationalrätin Christa Markwalder macht aus ihrer Enttäuschung über das Verhalten der SVP an der Bundesratswahl keinen Hehl. Die Partei müsse nun über die Bücher und damit aufhören, allein für die Macht zu politisieren.

Die Berner FDP-Nationalrätin Christa Markwalder ist von der SVP enttäuscht. Sie ??wehrt sich gegen den Vorwurf der SVP, die FDP habe ihren Kandidaten die Unterstützung versagt.
Die Berner FDP-Nationalrätin Christa Markwalder ist von der SVP enttäuscht. Sie ??wehrt sich gegen den Vorwurf der SVP, die FDP habe ihren Kandidaten die Unterstützung versagt.
Keystone

Frau Markwalder, sind Sie wütend auf die SVP? Christa Markwalder: Vom Verhalten der SVP bei den Bundesratswahlen bin ich sehr enttäuscht. Vor allem davon, dass sie uns mit dem Argument angegriffen hat, wir hätten nicht geschlossen für ihre Kandidaten gestimmt.

Den Vorwurf hat Christoph Blocher gestern erneut öffentlich bekräftigt. Der Vorwurf ist falsch. Richtig ist, was unsere Fraktionschefin Gabi Huber am Rednerpult gesagt hat: Wir stehen zur Konkordanz und haben deshalb der SVP den zweiten Sitz zugestanden. Ich weiss, dass sich FDP-Fraktionsmitglieder dazu durchringen mussten, beide SVP-Kandidaten zu wählen. Und dies, obwohl sie vorgängig erklärt hatten, sie würden Eveline Widmer-Schlumpf die Stimme geben.

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