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Nationalratswahlen: CVP nominiert Nause und Hamdaoui

Die Berner CVP will zurück in den Nationalrat. Die Partei nominierte am Dienstag unter anderen den Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause sowie den muslimischen Bieler Grossrat Mohamed Hamdaoui.

Bundesrätin Viola Amherd und der Berner Gemeinderat Reto Nause bei der Nominationsveranstaltung der kantonalbernischen CVP. Bilder: Keystone/Anthony Anex
Bundesrätin Viola Amherd und der Berner Gemeinderat Reto Nause bei der Nominationsveranstaltung der kantonalbernischen CVP. Bilder: Keystone/Anthony Anex
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Die CVP Kanton Bern möchte im Herbst nach achtjährigem Unterbruch in den Nationalrat zurückkehren, wie sie am Dienstag mitteilte. Mit zwei Listen zieht sie in die eidgenössischen Wahlen vom Oktober: 24 Frauen und Männer aus allen Regionen des deutschsprachigen Kantonsteils kandidieren für den Nationalrat. Mit der Liste PDC romande will die Partei zudem die französischsprachigen Wählerinnen und Wähler ansprechen.

Auf dieser Liste findet sich auch der Name von Mohamed Hamdaoui. Der 55-jährige gehört seit 2014 dem Berner Kantonsparlament an. Bis vor kurzem war er Mitglied der SP, trat jedoch im Februar zur CVP über, weil ihm diese Partei besser entspreche. Die SP hatte ihn für die Nationalratsliste nicht berücksichtigt.

Der Bieler Grossrat Mohamed Hamdaoui wechselte im Februar von der SP zur CVP.
Der Bieler Grossrat Mohamed Hamdaoui wechselte im Februar von der SP zur CVP.

Die CVP empfing ihn mit offenen Armen. Dank Hamdaoui ist sie nun wieder im Grossen Rat vertreten. Dass er als Muslim in einer Partei mitmacht, die das Christliche im Namen trägt, ist für Hamdaoui kein Problem. Das C in CVP stehe für ihn für «Centre» (Zentrum), sagte er kürzlich der Zeitung «Der Bund»..

Nauses dritter Anlauf

Zugpferd auf der deutschsprachigen Liste ist der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause. Er kandidierte schon 2011 und 2015 für den Nationalrat. Beim letzten Anlauf gelang ihm ein gutes persönliches Resultat, doch war die Partei mit einem Wähleranteil von 1,5 Prozent weit von einem Sitzgewinn entfernt. 2019 braucht es für ein Vollmandat einen Wähleranteil von 4 Prozent. Letzter Nationalrat der bernischen CVP war Norbert Hochreutener. Er verpasste 2011 die Wiederwahl.

Gäste an der Nominationsversammlung in Bern waren Bundesrätin Viola Amherd und der nationale Parteipräsident Gerhard Pfister. Die CVP sei die Partei, welche die Schweiz zusammen halte, sagte Pfister in seiner Motivationsrede.

(SDA)

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