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Opfer von Schändungen erhält mehr Geld

Eine junge behinderte Frau erhält vom Kanton eine Genugtuung für erlittene Schändungen. Das Verwaltungsgericht spricht ihr nun eine höhere Summe zu, als der Kanton zu zahlen bereit war.

Dreimal war sie Opfer sexueller Handlungen geworden. In allen Fällen hatte sich die junge Frau einem Mann angeschlossen und war mit ihm in ein Zimmer oder in die Wohnung gegangen. Dort versuchte der Mann jeweils, Sex mit ihr zu haben, oder es kam zum Geschlechtsverkehr. Doch bei ihr war alles ziemlich anders als in ähnlichen Fällen.

Die Frau ist behindert, leidet unter einem Gendefekt. Trisomie 13 heisst der Fachausdruck. Ihre Intelligenz ist mittelstark vermindert. Solche Menschen können ihre Handlungen und die ihrer Mitmenschen nicht gut einschätzen und haben Mühe damit, die richtige Distanz zu ihnen zu finden.

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