Zum Hauptinhalt springen

Parlament gibt grünes Licht für Anpassungen im Regionalverkehr

Der bernische Grosse Rat hat am Montag grünes Licht für kleinere Anpassungen im Berner Regionalverkehr gegeben. Das Parlament stellte sich damit hinter die vom Regierungsrat vorgeschlagenen Änderungen.

Barbara Egger-Jenzer, die Verkehrsdirektorin des Kantons.
Barbara Egger-Jenzer, die Verkehrsdirektorin des Kantons.
Urs Baumann

Der Angebotsbeschluss wird dem Kantonsparlament alle vier Jahre vorgelegt, zuletzt im April 2009. Damals legte der Grosse Rat das ÖV-Angebot für Jahre 2010 bis 2013 fest. Nun gehe es um kleinere Anpassungen zur Halbzeit, sagte Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer am Montag.

So soll das Angebot der Bahnlinien S1 (Freiburg-Bern-Thun) und S3 (Thun-Belp-Bern-Biel) punktuell ausgebaut werden. Ausserdem sollen die beiden heute versuchsweise betriebenen Buslinien von Bern-Ausserholligen nach Niederwangen-Erle und von Obergerlafingen nach Zielebach ins definitive Angebot aufgenommen werden.

Sparmassnahmen abfedern

Die wenig benutzte Buslinie zwischen Niederbipp, Wolfisberg und Rumisberg wird dagegen gestrichen. Weiter will die Regierung die kantonalen Abgeltungen an die Transportunternehmungen erhöhen. Sie möchte so die Sparmassnahmen des Bundes abfedern und den Folgekosten von neuem Rollmaterial Rechnung tragen.

Die Abgeltungen sollen 2012 und 2013 neu auf 281,8 Millionen und 287 Millionen Franken angehoben werden. Dadurch beläuft sich der Abgeltungsmehrbedarf auf 7,2 Millionen Franken pro Jahr. Die Vorschläge der Regierung wurden in der Schlussabstimmung mit 133 zu 2 Stimmen und 1 Enthaltung gutgeheissen.

SDA/cls

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch