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Perrenoud hinterlässt einen Scherbenhaufen

Als er 2006 gewählt wurde, wollte SP-Regierungsrat Philippe Perrenoud gegen alle Widerstände die Gesundheitsdirektion übernehmen. Diese ist heute in einem so schlechten Zustand, dass die Gesamtregierung eingreifen musste.

Das Wasser steht ihm bis zum Hals: SP-Regierungsrat Philippe Perrenoud (SP) ist mit der Führung der Gesundheits- und Fürsorgedirektion seit Jahren überfordert.
Das Wasser steht ihm bis zum Hals: SP-Regierungsrat Philippe Perrenoud (SP) ist mit der Führung der Gesundheits- und Fürsorgedirektion seit Jahren überfordert.
Keystone

Noch ist unklar, wer im Sommer die Nachfolge von SP-Regierungsrat Philippe Perrenoud antreten und die kantonale Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) übernehmen wird. Klar ist indes: Wer auch immer es sind wird, der zieht ein schweres Los.

Die bernische Gesundheitsdirektion, immerhin ein Betrieb mit weit über 2500 Angestellten und jährlichen Ausgaben von rund 2,4 Milliarden Franken, pfeift aus dem letzten Loch.Zwar gab es in den zehn Jahren, die Perrenoud der Direktion vorsteht, wiederholt Kritik an seiner Führung. Wie gross die Misere tatsächlich ist, wird erst jetzt deutlich – seit Ende letzten Jahres, als bekannt wurde, dass das Topkader der GEF gekündigt hatte.

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