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Pulver muss auf nächstes Schuljahr 270 Klassen auflösen

Von den 4236 Berner Schulklassen müssen auf das nächste Schuljahr rund 270 geschlossen werden. Bildungsminister Bernhard Pulver weigert sich, die Schule zum «Schlachtfeld» zu machen.

Am fünften Tag der Spardebatte entschied der Grosse Rat, die Schwerpunktfächer Russisch und Griechisch an den Berner Gymnasien zu streichen. Zudem werden die Gymnasien in Thun und Biel zusammengelegt. (27. November 2013)
Am fünften Tag der Spardebatte entschied der Grosse Rat, die Schwerpunktfächer Russisch und Griechisch an den Berner Gymnasien zu streichen. Zudem werden die Gymnasien in Thun und Biel zusammengelegt. (27. November 2013)
Claudia Salzmann
Jetzt wird im Kanton Bern die durchschnittliche Schülerzahl pro Klasse erhöht. Das wurde am vierten Tag der Spardebatte entschieden.
Jetzt wird im Kanton Bern die durchschnittliche Schülerzahl pro Klasse erhöht. Das wurde am vierten Tag der Spardebatte entschieden.
Andreas Blatter
Behinderte demonstrieren am Montag 18. November vor dem Rathaus gegen die geplanten Sparmassnahmen des Grossen Rates.
Behinderte demonstrieren am Montag 18. November vor dem Rathaus gegen die geplanten Sparmassnahmen des Grossen Rates.
Andreas Blatter
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Von den 4236 Berner Schulklassen müssen auf das nächste Schuljahr rund 270 geschlossen werden. Der Grosse Rat verschärft den Sparauftrag in der Volksschule. Bildungsminister Bernhard Pulver weigert sich, die Schule zum «Schlachtfeld» zu machen.

Der Grosse Rat will die Klassengrössen im Kanton Bern um 0,5 Schüler von 19,2 auf 19,7 anheben. Dies hat er am Dienstag gegen den Willen der Regierung beschlossen. Um dies zu erreichen, müssen rund 120 Klassen gestrichen werden. Das Problem ist jedoch, dass die durchschnittliche Klassengrösse gegenwärtig noch tiefer liegt: Im letzten Schuljahr waren es 18,5 Schüler pro Klasse. Um den Zielwert zu erreichen, sind von den 4236 Klassen also nicht 120, sondern gegen 270 Klassen zu schliessen.

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