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Regierung strebt Konzentration der FH-Standorte an

Die Berner Fachhochschule soll künftig nicht mehr an 24 Standorten präsent sein, sondern nur noch an einem oder an ein paar wenigen. Der Regierungsrat will verschiedene Konzentrationsvarianten prüfen lassen.

In Frage kommen laut einer Mitteilung des Regierungsrats vom Donnerstag vor allem Standorte mit guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Es brauche eine Konzentration, damit die Berner Fachhochschule im Wettbewerb zwischen den Schweizer Fachhochschulen um Studierende und Dozierende bestehen könne.

Die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion nimmt die Abklärungen zusammen mit der Erziehungsdirektion und der Fachhochschule vor. Im Herbst 2010 sollen die Ergebnisse vorliegen.

Die Berner Fachhochschule ging 1997 aus dem Zusammenzug von zwölf einzelnen Hochschulen hervor. Sie erlebte in den letzten Jahren ein kontinuierliches Wachstum. Der organisatorische Auf- und Umbauprozess habe nur zum Teil auf die räumlichen Strukturen übertragen werden können, schreibt der Regierungsrat.

Viele Gebäude entsprechen zudem den Anforderungen des Lehr- und Forschungsbetriebs nicht mehr und es fehlt da und dort an Flächen.

Die heute 24 Standorte befinden sich in den Agglomerationen Bern, Biel und Burgdorf. Insgesamt stehen über 84'000 Quadratmeter zur Verfügung.

Bieler Behörten zufrieden

Die Behörden der Stadt Biel begrüssten am Donnerstagabend in einem Communiqué die Diskussion über eine Konzentration der Berner Fachhochschule. Sie seien überzeugt, dass ihre Stadt die «besten Voraussetzungen» aufweise, um die Präsenz der Fachhochschule Bern in Biel weiterzuentwickeln.

SDA/js

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