Romilda Stämpfli wird Chefin des Amts für Justizvollzug

Kanton Bern

Als neue Amtsvorsteherin trägt Romilda Stämpfli künftig die Verantwortung für sämtliche Berner Regionalgefängnisse und Justizvollzugsanstalten.

Romilda Stämpfli trägt die Gesamtverantwortung für die fünf Regionalgefängnisse Bern, Biel, Burgdorf, Thun (Bild) und Moutier und für die Bewachungsstation im Inselspital.

Romilda Stämpfli trägt die Gesamtverantwortung für die fünf Regionalgefängnisse Bern, Biel, Burgdorf, Thun (Bild) und Moutier und für die Bewachungsstation im Inselspital.

(Bild: Franziska Scheidegger)

Philippe Müller

Die kantonale Verwaltung konnte eine wichtige personelle Vakanz erledigen: Romilda Stämpfli wird am 1. Januar die Leitung des Amtes für Justizvollzug übernehmen. Die 54-Jährige aus Aeschau im Emmental folgt auf den zurückgetretenen Amtschef Thomas Freytag.

Mit Stämpfli setzt der zuständige Regierungsrat Philippe Müller (FDP) auf eine interne Lösung. Seit 2016 trägt sie in der Polizei- und Militärdirektion (POM) als Leiterin Geschäftsfeld Haft die Verantwortung für die fünf Regionalgefängnisse Bern, Biel, Burgdorf, Thun und Moutier sowie für die Bewachungsstation im Inselspital und den Gefangenentransportdienst.

Bevor sie 2015 in den Strafvollzug wechselte, leitete Romilda Stämpfli den Personaldienst der Kantonspolizei Bern. Zudem hat sie verschiedene Lehrgänge in den Themen Polizei und Kriminalität absolviert.

Die Leitung des Amtes für Justizvollzug ist eine der Schlüsselpositionen in Müllers Direktion. Er hat bereits damit begonnen, das Amt zu reformieren, indem er beispielsweise die Geschäftsleitung verkleinern und die Macht der Gefängnisdirektoren einschränken will. Stämpfli wird die Aufgabe zukommen, die Reorganisation des Amtes voranzutreiben.

Berner Zeitung

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