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So reich sind die reichsten Berner

30 der 300 reichsten Schweizer wohnen in Bern, Solothurn und Freiburg. Dies geht aus dem «Bilanz»-Rating hervor.

Die 30 reichsten Berner, Freiburger und Solothurner verfügen zusammen gemäss Schätzung des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» über 51,4 Milliarden Franken. Der reichste «Berner» bleibt der in Gstaad wohnhafte Genfer Alinghi-Besitzer Ernesto Bertarelli. Sein Vermögen wird wie im letzten Jahr auf 10 bis 11 Milliarden Franken geschätzt.

Die Frage stellt sich allerdings, wie lange Bertarelli noch in seiner Villa in Gstaad wohnen bleibt. In Grossbritannien geht man davon aus, dass der leidenschaftliche Segler seinen Lebensmittelpunkt auf die britischen Kanalinseln verlegen wird. Dies, weil Bertarelli dort einen erheblichen Teil seines Vermögens deponiert hat.

Auch Sachs ist jetzt Berner

Apropos Gstaad: Erstmals unter dem Kanton Bern geführt wird im «Bilanz»-Rating der bekannte Fotograf Gunter Sachs. Früher in Pully VD wohnhaft, hat er seinen Lebensmittelpunkt definitiv ins Berner Oberland verlegt. Sein Vermögen liegt zwischen 300 und 400 Millionen Franken (siehe Tabelle).

Ecclestones teure Trennung

Ein weiterer bekannter Wahlberner ist Bernie Ecclestone. Der ebenfalls in Gstaad wohnhafte Formel 1-Chef steht in diesem Jahr mit 2 Milliarden Franken weniger zu Buche. Weil er sich von seiner Frau Slavica scheiden liess, musste er ihr einen Drittel seines Besitzes abtreten. Ecclestones Trost: Er besitzt immer noch geschätzte 3 bis 4 Milliarden Franken.

Borer: Der Neue

Neu in die Liste schaffte es im Kanton Bern Harry Borer. Der Bieler war Inhaber der Rolex-Uhrenmanufaktur in Biel, bis das Werk an Rolex Genf verkauft wurde. Dieser Deal trug zum Vermögen von Harry Borer und seinen Kindern von geschätzten 2 Milliarden Franken bei.

Gewinner und Verlierer

Verloren hat auch der zweitreichste Berner: Das Vermögen von Synthes-Gründer Hansjörg Wyss hat 2 Milliarden Franken weniger Wert als noch vor einem Jahr. Grund: Die Synthes-Aktien haben in der Zwischenzeit massiv an Wert verloren. Wyss besitz aber nach wie vor 7 bis 8 Milliarden.

Der Chef der «Bauhaus»-Kette, Heinz Baus, spürt im Heimwerkermarkt derzeit den Wirtschaftseinbruch, sein Vermögen ist im Vergleich zu 2008 um 1 Milliarde auf geschätzte 3 bis 4 Milliarden Franken gesunken.

Auch Willi und Isolde Liebherr beklagen in der Chefetage des weltbekannten Baumaschinen- und Haushaltgeräteherstellers Liebherr mit Sitz im freiburgischen Bulle einen Vermögensverlust. Das Privatvermögen der Familie Liebherr ist seit letztem Jahr um 2 Milliarden Franken geschrumpft und beträgt noch zwischen 4 und 5 Milliarden.

Der einzige Gewinner auf der lokalen Liste ist der Freiburger Pharmapatron Rolland-Yves Mauvernay. Der 84-Jährige spürt mit seiner Firma Debiopharm die Krise nicht und verdoppelte sein Privatvermögen seit 2008 auf 1 bis 1,5 Milliarden Franken.

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