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So stark nutzt die BKW die Energie der Aare

Gut ein Dutzend Stauwehre bremsen den Lauf der Aare allein im Kanton Bern. Die meisten Kraftwerke betreibt die BKW. Neue plant der Konzern keine mehr. Das Potenzial der Aare sei ausgeschöpft.

Stefan von Bergen
Die Aare lässt Aarberg hinter sich und strömt dem Kraftwerk Hagneck zu.
Die Aare lässt Aarberg hinter sich und strömt dem Kraftwerk Hagneck zu.
Manuel Zingg
Bis zu 1800 Kubikmeter Wasser pro Sekunde könnte das Wasserkraftwerk Aarberg «schlucken» – für die Stromproduktion genutzt werden 190 Kubikmeter.
Bis zu 1800 Kubikmeter Wasser pro Sekunde könnte das Wasserkraftwerk Aarberg «schlucken» – für die Stromproduktion genutzt werden 190 Kubikmeter.
Manuel Zingg
Hier wird die Kraft der Aare in Strom umgewandelt: Markus Bugmann (links) und David Rhyner im Wasserkraftwerk der BKW in Aarberg.
Hier wird die Kraft der Aare in Strom umgewandelt: Markus Bugmann (links) und David Rhyner im Wasserkraftwerk der BKW in Aarberg.
Manuel Zingg
Damit Fische das Stauwehr passieren können, wurde eine Fischtreppe gebaut.
Damit Fische das Stauwehr passieren können, wurde eine Fischtreppe gebaut.
Manuel Zingg
Das Kraftwerk als Museum: Auf Bildern und Informationstafeln wird Besuchern die Anlage erklärt.
Das Kraftwerk als Museum: Auf Bildern und Informationstafeln wird Besuchern die Anlage erklärt.
Manuel Zingg
Oberhalb der Turbine.
Oberhalb der Turbine.
Manuel Zingg
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Markus Bugmann blickt kurz auf sein Handy und dann auf die Wassermassen der Aare, die an diesem Tag Mitte Juni über die offenen Wehre des Wasserkraftwerks Aarberg rauschen. «300 Kubikmeter pro Sekunde», liest er von einer App ab, die ihm alle nötigen Wasserdaten liefert. Er ist der Leiter der BKW-Kraftwerke Aarberg, Niederried und Kallnach. 300 Kubikmeter, das sei in der Jahreszeit der Schneeschmelze eine typische Abflussmenge, sagt er. Beim Hochwasser von 2007 kam die vierfache Menge: 1200 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Zu schlucken vermag das Wasserkraftwerk von Aarberg sogar 1800 Kubikmeter. So viel kam zum Glück noch nie.

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