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So viel Geld geben Berner Kandidatinnen und Kandidaten für ihren Wahlkampf aus

Der Wahlkampf kostet. Berner Kandidatinnen und Kandidaten zahlen mit Unterstützung von Parteien und Verbänden zwischen 3000 und 190'000 Franken. Selbst hohe Ausgaben garantieren aber keine Wahl.

Mit Geld allein lässt sich kein National- oder Ständeratssitz gewinnen. Doch ganz ohne geht es in den meisten Fällen auch nicht. In gewissen Situationen und clever investiert, können die finanziellen Möglichkeiten sogar eine Wahl entscheiden. Gemäss Schätzungen gaben Parteien und Kandidaten bei den Wahlen 2003 sowie 2007 in der Schweiz insgesamt zwischen 50 und 100 Millionen Franken für den sogenannten «Werbedruck» aus – dazu zählen Plakate, Inserate, Publireportagen, Postwurfsendungen, Kino- und Onlinewerbung. Diese Zeitung wollte es im Vorfeld der diesjährigen Wahlen ein wenig genauer wissen und befragte Berner Kandidatinnen und Kandidaten nach ihrem Wahlkampfbudget (Resultate siehe unten). Die meisten beantworteten sofort alle Fragen. Jemand fragte, ob die Zahlen nicht anonymisiert würden. Einzig SVP-Nationalrat Rudolf Joder und der Quereinsteiger und FMH-Präsident Jacques de Haller nannten keine Zahlen.

Berücksichtigt wurden alle bisherigen Nationalräte, die wieder kandidieren, die meisten Ständeratskandidaten, einzelne neue Kandidaten der grossen nationalen Parteien und zwei Quereinsteiger.

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