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Sportfonds wird saniert – Kantonsparlament passt Gesetz an

Der angeschlagene bernische Sportfonds kann saniert werden. Der Grosse Rat hat am Montagnachmittag die Änderung des Lotteriegesetzes gutgeheissen, die für die vor längerem angekündigten Massnahmen notwendig ist.

Mit dem bernischen Sportfonds werden unter anderem Turnhallenprojekte realisiert.
Mit dem bernischen Sportfonds werden unter anderem Turnhallenprojekte realisiert.
Iris Andermatt

Demnach soll ein einmaliger Betrag von 25 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds den Neustart des Sportfonds ermöglichen. Die langfristige Sicherung der Liquidität erfolgt mit einer Erhöhung der jährlichen Beiträge aus dem Lotteriefonds.

Der maximale Beitrag liegt heute bei 25 Prozent des Reinertragsanteils von Swisslos. Künftig sollen es maximal 35 Prozent sein.

Revision soll Interessenkonflikte lösen

Mit der Gesetzesrevision sollen auch mögliche Interessenkollisionen des Polizei- und Militärdirektors verhindert werden. Dieser ist bisher für die innerkantonale Erteilung von Lotteriebewilligungen zuständig, gehört aber als Berner Vertreter auch dem Swisslos-Verwaltungsrat an.

Neu soll der Gesamtregierungsrat als neutrale politische Instanz die Lotteriebewiligungen erteilen. Die neuen Bestimmungen wurden in nur einer Lesung mit 163 Ja- und 0 Nein-Stimmen sowie 1 Enthaltung vom Kantonsparlament angenommen.

SDA/met

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