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Kanton lässt Studierende weiterhin unterrichten

Letzten Sommer mussten 30 Studierende der Pädagogischen Hochschule notfallmässig im Klassenzimmer aushelfen – Lehrermangel. Sina Dumont ist eine von ihnen. Sie zieht ein positives Fazit.

Im letzten halben Jahr war Sina Dumont jeweils nur am Donnerstag an der PH Bern anzutreffen.
Im letzten halben Jahr war Sina Dumont jeweils nur am Donnerstag an der PH Bern anzutreffen.
Franziska Rothenbühler

Am Morgen stand Sina Dumont noch zusammen mit ihrer Schulklasse auf der Skipiste. Jetzt, einige Stunden später, will sie sich für den Rest des Tages in der Unibiblilothek verbarrikadieren – die Bachelorarbeit. «Ich dachte, der Blitz müsste zuerst einschlagen, bevor ich endlich anfange», sagt sie.

Sina Dumont, 23 Jahre alt, Studentin an der Pädagogischen Hochschule (PH) Bern, hat eine gute Ausrede, wieso bei ihrer Abschlussarbeit noch ein paar Seiten fehlen. Freie Zeit, das war in den letzten sechs Monaten eine knappe Ressource in ihrem Leben. Sie gehörte zu den 30 Studentinnen und Studenten der PH Bern, die aufs neue Schuljahr hin in verwaiste Schulzimmer im ganzen Kanton ausschwärmten.

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