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Verlust budgetiert

Das Budget 2019 der Gemeinde Linden fällt negativ aus.

Der Aufwandüberschuss für das Budget 2019 beträgt fast 300'000 Franken.
Der Aufwandüberschuss für das Budget 2019 beträgt fast 300'000 Franken.
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Ein einziges Geschäft gab es an der Gemeindeversammlung Linden am Mittwochabend zu besprechen: das Budget 2019. Einstimmig genehmigten es die 60 anwesenden Stimmberechtigten. Dies, obschon die Erfolgsrechnung 2019 ein Minus in der Kasse vorsieht. Ein Aufwandüberschuss von rund 260000 Franken ist im Gesamthaushalt vorgesehen, im allgemeinen Haushalt beträgt er knapp 282000 Franken.

Bei den Spezialfinanzierungen ist ein Ertragsüberschuss von rund 22000 Franken vorgesehen. Die zu erwartenden Rechnungsergebnisse des Finanzplans 2018–2023 sind durchwegs negativ. Der vorhandene Bilanzüberschuss der Gemeinde reiche zwar aus, um die Defizite zu decken, sagte Thomas Ramseier, Vorsteher des Ressorts Finanzen. «Wir müssen künftige Investitionen aber gut überdenken.»

Insbesondere die Kosten im Bereich Bildung seien im Budget 2019 höher als sonst. Grund dafür seien etwa die Auswirkungen des Lehrplans 21. Insgesamt sieht das Budget 2019 Investitionen von 1,407 Millionen Franken vor. Ein grosser Posten ist die Wasserversorgung: rund eine Million Franken, wovon der Kanton die Hälfte subventionieren wird – dies aber erst im Jahr 2020. Über das Bauprojekt zur Sicherung der Wasserversorgung informierte Lukas Allenbach von der Firma Ryser Ingenieure AG aus Bern.

Linden soll ans Oberdiessbacher Reservoir Schwand angeschlossen werden, damit die Wasserversorgung des Dorfes gesichert ist, falls bei der Versorgung durch die Quelle in Jassbach Probleme auftreten. Das fertige Bauprojekt werde voraussichtlich im kommenden Februar vorliegen, an der Gemeindeversammlung im Juni 2019 solle der Kredit dafür genehmigt werden. Baubeginn sei frühestens im September 2019.

Klassen werden geschlossen

Christian Blum, Vorsteher des Ressorts Bildung und Kultur, informierte zudem darüber, dass die Lindener Schülerzahlen in den kommenden Jahren laufend sinken und mit Klassenschliessungen gerechnet werden müsse. Ob im nächsten Sommer noch zwei Oberstufenklassen weiterbestehen können, sei momentan unklar.

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