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Warum es in der Kosovo-Krise leichter war, Flüchtlinge unterzubringen

Der Kanton Bern weiss nicht, wohin mit den Asylsuchenden. Während des Kosovo-Krieges kamen aber mehr Flüchtlinge in die Schweiz. Anders als heute mussten die Gemeinden damals helfen.

Die damalige Regierungsrätin Dora Andres 1999 bei einer Ansprache im Rathaus.
Die damalige Regierungsrätin Dora Andres 1999 bei einer Ansprache im Rathaus.
Andreas Blatter

8300 Asylsuchende leben derzeit im Kanton Bern. Sämtliche Unterkünfte sind voll. Die Suche des Kantons nach zusätzlichen Betten läuft harzig. Deshalb stellte der Migrationsdienst Anfang September in Kappelen Militärzelte für 250 Flüchtlinge auf. Was als «befristete Notlösung» deklariert war, scheint nun zum Dauerzustand zu werden.

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