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Warum Holzbrücken ein Dach haben

Ein Haus hat ein Dach. An Aare und Emme haben aber auch die alten Holzbrücken ein Dach. Holzfachleute wissen, warum: Es musste den Regen abhalten, damit die Balken nicht faulten.

Ein 90 Meter langes Dach schützt die Neubrügg auf ihrer vollen Länge.
Ein 90 Meter langes Dach schützt die Neubrügg auf ihrer vollen Länge.
Franziska Rothenbühler

Überquert man die Aare auf der Neubrügg hinüber nach Bremgarten, taucht man in einen Tunnel aus Holz ein. Hunderte Balken laufen zu einem wahren Kunstwerk zusammen und formen über dem Kopf der Spaziergänger einen hölzernen Himmel. An diesem heissen Spätsommertag spendet er willkommenen Schatten.

Die Neubrügg ist nicht zielstrebig und bolzengerade gebaut, sie macht eine sanfte Kurve. Wer sie begeht, wird zurückversetzt in eine vergangene, langsame Epoche, in der ein Fuhrwerk im Tag knapp 30 Kilometer bewältigte. Auch zwei ältere Herren besichtigen das altehrwürdige Bauwerk gerade. Sie haben eine Frage: «Wissen Sie, warum Holzbrücken eigentlich ein Dach haben?»

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