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Was die Kunsthochschule erforscht

Wer beobachtet hier wen? So poetisch kann inspirierte Wissenschaft sein: «Wir sind im Winterschlaf!», heisst eine «künstlerische und sozialwissenschaftliche Untersuchung», die das  wunderliche Verhältnis von Mensch und Tier in zoologischen Gärten unter die Lupe nimmt. Wobei – das Bild mit der Lupe trifft die Sache nicht ganz: Geplant sind nämlich handfeste «künstlerische Interventionen»  vor Ort, darunter ein einwöchiger Aufenthalt in einem Tiergehege. Die erste «Performance» soll 2013 im Zürcher Zoo stattfinden.
Die Kunst der Beruhigung Was tun, wenn Patienten aggressiv werden? Wie kommt es überhaupt dazu? Und wie liesse sich das verhindern? Auch das wird erforscht. Und die HKB beteiligt sich daran im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Kommunikationsdesign. Bei der Studie «Aggressionsprävention im Akutspital: Präventive Massnahmen und Umgang mit Aggressionsereignissen» möchten die Forscher unter anderem «Möglichkeiten und Grenzen künstlerischer und gestalterischer Interventionen» klären.
Forschungsreise ins 19.Jahrhundert Musizieren wie zu alten Zeiten! Darauf schwört  der Musikbetrieb seit Jahren. «Historisch informierte  Aufführungspraxis» (HIP), lautet das Stichwort. Und dazu gehören auch die richtigen – sprich: schön alten – Instrumente, die ausgegraben oder nachgebaut werden.  Lange Jahre tobten sich die HIP-Vertreter, darunter Berühmtheiten wie Nikolaus Harnoncourt, vor allem bei der Musik des Barock und der Klassik aus. Nun gerät zunehmend auch das 19. Jahrhundert in den Blick – eine grosse Umbruchszeit, auch was die Instrumente betrifft. Um ein Klappenflügelhorn oder eine Klappentrompete  originalgetreu nachzubauen, muss  man  zum Beispiel auch wissen, was für Messinglegierungen dafür verwendet wurden. Solchen Fragen geht das HKB-Forschungsprojekt «Historisch informierter Blechblasinstrumentenbau – Material und Fertigungstechnik im 19.Jahrhundert» nach, unter anderem durch das Röntgen musealer Exemplare. Als Praxispartner konnte das Sinfonie-Orchester Biel gewonnen werden.
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