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Weniger Verkehrstote auf Berns Strassen

Die Zahl der Verkehrstoten auf den Berner Strassen ist im vergangenen Jahr wieder auf den Stand des Rekordtiefs von 2010 zurückgegangen. 37 Personen verloren letztes Jahr ihr Leben, 25 weniger als im Jahr 2011.

Im vergangenen Jahr sind auf Berns Strassen deutlich weniger Menschen ums Leben gekommen als zuvor. Wie die Kantonspolizei Bern in der neu veröffentlichten Verkehrsstatistik mitteilt, ereigneten sich im Jahr 2012 insgesamt 6322 Verkehrsunfälle. Dies entspricht zwar einer Zunahme von 48 Unfällen, doch insgesamt starben dabei 25 Personen weniger als im Jahr zuvor.

Damit scheint es sich beim Jahr 2011 definitiv um einen «massiven Ausreisser» gehandelt zu haben, wie der Chef Verkehr bei der Berner Kantonspolizei im August des letzten Jahres sagte. Schon damals zeichnete sich ab, dass die Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2012 wieder zurückgehen würde.

Weniger getötete Zweiradlenker

Einheitliche Ursachen können laut Angaben der Kantonspolizei nicht ausgemacht werden. Die häufigsten Unfallursachen im Ausserortsbereich waren Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Strassenverhältnisse, Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Linienführung und der Alkohol. Mit 20,1 Prozent war auf Autobahnen ungenügender Abstand Hauptunfallursache.

Aufgefallen ist der Polizei im Weiteren ein markanter Rückgang bei den getöteten Zweiradlenkern.

Polizei setzt verstärkte Kontrollen fort

Wegen der starken Zunahme der tödlichen Unfälle beschloss die Kantonspolizei schon im Jahr 2011, ihre Präsenz auf den Strassen zu verstärken. Die Polizisten zeigten sich insbesondere in der Nähe von Fussgängerstreifen. Auch repressive Massnahmen ergriff die Kapo verstärkt.

Auch im laufenden Jahr setzt sie diese verstärkte Kontrolltätigkeit fort. Die Verkehrssicherheits-Kampagne «Blindflug» wird ebenfalls weitergeführt. Ziel der Kampagne ist es, die Zahl der ablenkungsbedingten Unfälle zu verringern.

SDA/dln

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