Wertli neue Präsidentin der kantonalen CVP

Kanton Bern

Die ehemalige Generalsekretärin der CVP Schweiz, Béatrice Wertli, übernimmt das Präsidium der CVP Kanton Bern.

Zeigt künftig in der CVP Kanton Bern, wo es langgeht: Béatrice Wertli.

Zeigt künftig in der CVP Kanton Bern, wo es langgeht: Béatrice Wertli.

(Bild: Keystone)

Béatrice Wertli ist neue Präsidentin der CVP Kanton Bern. Die ehemalige Generalsekretärin der CVP Schweiz wurde am Donnerstag an der Delegiertenversammlung der Kantonalpartei einstimmig gewählt. Die neue Präsidentin möchte mit ihrer Partei im Kanton Bern Terrain gewinnen.

In urbanen Zentren ist die CVP durchaus vertreten, in Bern und Thun sogar je mit einem Mitglied in der Stadtregierung. Im Berner Jura ist die CVP ebenfalls präsent. Doch eine Hausmacht ist die CVP im Kanton Bern nirgends.

Im protestantischen Bern hatte es die CVP als Partei der Katholiken seit jeher schwer. Stärker verankert ist hier die Evangelische Volkspartei (EVP). Früher waren es vor allem Zugewanderte aus anderen Kantonen, die in der Berner CVP eine politische Heimat fanden. Heute spielt der konfessionelle Aspekt keine dominante Rolle mehr.

Stärker ins Gewicht fallen dürfte heute die Positionierung der CVP als Mittepartei, die sich unter anderem für Familien, und eine soziale Marktwirtschaft einsetzt. Wertli möchte laut Mitteilung die Partei im Kanton Bern auch ausserhalb der Zentren stärker verankern.

Erfahrung als Berner Stadträtin

Die ehemalige CVP-Generalsekretärin war von 2008 bis 2013 Mitglied des Berner Stadtrates. In der gemeinsamen Fraktion mit der BDP war sie Co-Fraktionspräsidentin. Wertli hat internationale Beziehungen an der Universität Genf studiert. Sie lebt mit ihrer Familie in Bern.

Die Berner CVP fasste an ihrer Versammlung auch Parolen für die kommenden Volksabstimmungen. Den kantonalen Abstimmungsvorlagen zum Kredit für die Asylsozialhilfe und zur Revision des Steuergesetzes sagt die Partei ja. Zustimmung erhält von der CVP auch die eidgenössische Abstimmungsvorlage zur Revision des Sozialversicherungsrechts. Die Nein-Parole gaben die CVP-Delegierten hingegen zur Selbstbestimmungsinitiative der SVP aus.

mb/sda

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