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Wie die Landwirtschaft auf dem grössten Biohof des Kantons funktioniert

Wenn die Werbung den biologischen Landbau anpreist, zeichnet sie romantisch verklärte Bilder von zutraulichen Kälbchen und sauberen Schweinchen. Die Realität ist anders, wie ein Besuch auf dem grössten Biobetrieb des Kantons im Berner Jura zeigt.

Sie wollen Nahrungsmittel produzieren und nicht mit Extensivierung das Einkommen durch Staatsbeiträge optimieren: Bernard Criblez (links) und Hans-Peter Spahni, die in Schelten den grössten Biolandwirtschaftsbetrieb des Kantons Bern betreiben.
Sie wollen Nahrungsmittel produzieren und nicht mit Extensivierung das Einkommen durch Staatsbeiträge optimieren: Bernard Criblez (links) und Hans-Peter Spahni, die in Schelten den grössten Biolandwirtschaftsbetrieb des Kantons Bern betreiben.
Beat Mathys
Wild wie Rehe: Mutterkuh mit Kälbern auf Rothlachen.
Wild wie Rehe: Mutterkuh mit Kälbern auf Rothlachen.
Beat Mathys
Hochproduktiv. Bio-Muttersau säugt Bio-Ferkel.
Hochproduktiv. Bio-Muttersau säugt Bio-Ferkel.
Beat Mathys
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Die Anfahrt entspricht noch knapp den Vorstellungen, die man sich von Biobetrieben macht. Lang und kurvenreich schlängelt sich die Strasse hinter Balsthal hinauf auf den Scheltenpass und hinunter ins abgelegene Tal, nach Schelten, der nördlichsten Gemeinde des Kantons Bern, an der jurassischen und solothurnischen Grenze. Hier befindet sich der grösste Biobetrieb des Kantons Bern. Und hier ist es vorbei mit den landläufigen Klischees vom Biobauern.

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