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Wintereinbruch in den Bergen

Am Donnerstagmorgen zieht eine Kaltfront über das Schweizer Mittelland. Sie bringt Regen, Wind und sogar erste Flocken: Die Schneefallgrenze sinkt bis am Freitag auf unter 1000 Meter ab.

Hat den Wintereinbruch schon erlebt: Oberländer Bergdorf Mürren am 17. September 2013.
Hat den Wintereinbruch schon erlebt: Oberländer Bergdorf Mürren am 17. September 2013.
René Feuz

Schuld am frühen Wintereinbruch in diesem Jahr ist ein Nordseetief. Während die Störung rasch über das Mittelland hinwegzieht, bleibt die Front bis Freitagmorgen über den östlichen Alpen liegen. Dort sorgt das Tief für einen richtigen Wintereinbruch, schreibt Meteonews in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Die Schneefallgrenze sinkt im Verlauf des Donnerstagnachmittags auf knapp unter 1000 Meter ab, in der Nacht zum Freitag sind im Bündnerland sogar Flocken bis in die Täler möglich.

Die Temperaturen verhalten sich am Donnerstag darum genau umgekehrt, als gewohnt: Am Morgen werden sie in Bern mit 10 bis 12 Grad am höchsten sein, abends um Acht Uhr liegen sie noch bei knapp 6 Grad. In der Höhe wird es einen regelrechten Temperatursturz geben.

Zuerst viel Regen

In der Region Bern gibt es am Donnerstag zwischen 10 und 20 Millimeter, im Jura sowie in den westlichen und zentralen Voralpen und Alpen 15 bis 30 Millimeter Regen. Am meisten Niederschlag dürfe es in den Tessiner Bergen sowie im Bündnerland geben. Hier sind etwa 30 bis 50 Millimeter wahrscheinlich, schreibt Meteonews.

In den Bergen könnte es also teilweise schon bis zu einem halben Meter Schnee geben. Mit der Front frischt der Wind im Flachland vorübergehend stark auf. Dabei dürfe es Windspitzen um die 60 km/h, an exponierten Lagen sogar noch etwas mehr geben. In den Alpentälern gibt es am Nachmittag Sturmböen von 70 bis 90 km/h.

Am Freitag beruhigt sich das Wetter bereits wieder, es gibt noch ein paar Schauer mit Flocken oberhalb von 800 bis 1100 Metern. Die Mengen sind aber nicht mehr von Bedeutung. Am Wochenende darf man die Wintermäntel wieder in den Schrank verstauen: Die Nullgradgrenze steigt wieder auf über 2000 Meter an.

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