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Karnusian: «Wir haben miserabel gespielt»

So hat sich der Gstaader Skip Stefan Karnusian seine WM-Premiere nicht vorgestellt: Für die Schweiz ist das Turnier vorzeitig zu Ende.

Im zweitletzten Vorrundenspiel der Männer-WM in Cortina erlebten die Schweizer Curler um den Gstaader Skip Stefan Karnusian eine weitere Enttäuschung. Sie unterlagen dem zuvor punktlosen Schlusslicht Japan 7:9 und verspielten damit die letzte Chance auf die Teilnahme an den Medaillenspielen der besten vier Teams. Rolf Iseli, Robert Hürlimann, Christof Schwaller, Stefan Karnusian und Ersatzmann Dominic Andres verlassen den Olympiaort von 1956 mit einer negativen Siegesbilanz. Es bleibt der Trost, dass es an einem WM-Turnier keine Absteiger gibt, zudem werden heuer noch keine Punkte für die Olympiaqualifikation 2014 vergeben. «Wir haben die ganze Woche miserabel gespielt. Ich kann mir unser Formtief nicht erklären», meint der 46-jährige Karnusian, um anzufügen, dass die Gegner jeweils gegen die Schweiz ihr bestes Spiel gezeigt hätten. Seine ersten Welttitelkämpfe als Skip seien ein «frustrierendes Erlebnis» gewesen. In allen Elementen hätten sich Fehler eingeschlichen, resümierte der Oberländer. «Wir haben die Steine unpräzis abgegeben, wir haben schlecht gewischt und teilweise falsch geskipt.» Nervös sei er bei seiner WM-Premiere nicht gewesen, sagt Karnusian, dessen Ziel eine Medaille gewesen war. «Wir sind erfahren genug.» So hat Christof Schwaller an je vier WM- und EM-Turnieren teilgenommen sowie an den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City, wo er die Bronzemedaille gewonnen hatte. An der EM im Dezember 2008 im schwedischen Örnsköldsvik erreichten die St.Moritzer den vierten Platz. Karnusian will nach dem enttäuschenden WM-Turnier eine Lagebeurteilung vornehmen. «Wir sind alle über 40 Jahre alt und im Herbst unserer Karriere», sagt der Inhaber eines Plattenlegergeschäfts in Saanenmöser. Der Aufwand sei gross, meint Karnusian. «Ich investiere pro Woche gegen 40 Stunden in den Curlingsport.» tww/si >

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