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«Kein Deal für die Öffentlichkeit»

Ausgabe vom 17.September «27 Einsprachen gegen die Halle» Nach Ablauf der Einsprachefrist wurden insgesamt 27 Einsprachen und 16 Rechtsverwahrungen gegen die geplante Tennishalle in Langenthal vom Regierungsstatthalteramt bestätigt. Dies zeigt doch, dass die Tennisanlage sicherlich kein Deal ist, der der Öffentlichkeit nützt beziehungsweise dem Quartier dient. Wer einen Augenschein vor Ort nimmt, kann nicht verstehen, weshalb blühendes Leben vernichtet werden soll, um Platz für Hallen und Plätze zu schaffen, welche ja wohl die meiste Zeit über leer stehen werden. Zudem darf nicht vergessen werden, dass Tennis eine Sportart ist, die viel Platz braucht, denn auf den sieben geplanten Plätzen können maximal 28 Spieler und Spielerinnen gleichzeitig spielen, wobei die Auslastung wohl meist deutlich tiefer sein wird. Und dafür ein Biotop vernichten? Was hat das mit Lebensqualität der Anwohner und der Stadt Langenthal zu tun? Ebenso störend ist die Behauptung, es gebe keine Alternative – es gibt immer eine Alternative. Die Behauptung ist umso störender, als es dann kein Problem sein soll, ein Biotop – eine kleine Lebenswelt – einfach so zu verschieben. Wir unterstützen deshalb den Widerstand der Quartierbewohner gegen dieses Projekt, welches für die Stadtverwaltung zwar finanziell vielleicht ein guter Deal ist – ein Deal aber, der auf Kosten der Quartierbewohner zustande kommt. Michael SigristPräsident EDU Langenthal >

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