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Kein Müll von anderen AKW in Mühleberg

Grosser RatBald entscheidet die Berner Bevölkerung de facto über ein neues AKW in Mühleberg. Gestern nutzte der Grosse Rat die letzte Gelegenheit, dazu Fragen zu stellen.

Am 13.Februar stimmt die Berner Bevölkerung über den Ersatz des AKW Mühleberg ab. Gestern nutzten die Kantonsparlamentarierinnen und -parlamentarier die Fragestunde des Grossen Rates dafür, sich von Energiedirektorin Barbara Egger (SP) noch die dringendsten Fragen beantworten zu lassen. So wollte etwa Nadine Masshardt (SP-Juso, Bern) wissen, wann das geplante Zwischenlagers für hoch radioaktive Abfälle in Mühleberg in Betrieb sein solle. Mit dem Bau des Zwischenlagers würde erst nach Inbetriebnahme eines neuen AKW begonnen, erklärte Egger. Dies wäre frühestens in den Jahren 2025 bis 2030. Egger betonte zudem, dass nicht geplant sei, Abfälle anderer AKW in Mühleberg zwischenzulagern. Dass die BKW Energie AG ihr Engagement im Bereich erneuerbare Energien senken will, gab ebenfalls Anlass zu Fragen. Egger erklärte, dass sie den BKW-Entscheid bedaure. «Die BKW hat nicht so entschieden, weil sie nicht an das Potenzial der erneuerbaren Energien glaubt», so Egger. «Es ist vielmehr so, dass Projekte für erneuerbare Energien lokal oft auf Widerstand stossen.» as>

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