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Klares Ja zum Budget mit einem Defizit von 7,5 Millionen

LangenthalDie Stimmberechtigten von Langenthal sagen klar Ja zum Budget 2012.

Mit 1887 Ja gegen 160 Nein hat das Langenthaler Stimmvolk am Wochenende das Budget 2012 angenommen. Vier Stimmzettel waren leer oder ungültig. Die Stimmbeteiligung betrug bloss 20,6 Prozent. Der Voranschlag rechnet bei Ausgaben von 98,6 Millionen Franken mit einem bewusst in Kauf genommenen Defizit von 7,5 Millionen Franken. Das Eigenkapital der Stadt soll bis 2016 von 119 auf 60 Millionen Franken abgebaut werden. Das hohe Eigenkapital ist auf den Verkauf der Beteiligung der Stadt an der Onyx Energie Mittelland AG zurückzuführen und hat sich in den Jahren 2007 bis 2010 trotz Steuersenkungen weiter vermehrt. Betrug die Steueranlage in Langenthal 2006 noch 1,62 Einheiten, so sind es seit dem zu Ende gehenden Jahr 1,38 Einheiten. Und dieser Steuerfuss gilt auch im nächsten Jahr. Damit hat Langenthal hinter Niederönz (1,2), Berken (1,24), Walliswil-Bipp (1,3) und Niederbipp (1,35) einen der tiefsten Steuersätze im Oberaargau (siehe BZ vom 16.Dezember). Unverändert bleiben in der Stadt auch die Liegenschaftssteuer mit einem Promille des amtlichen Wertes und die Hundesteuer von 100 Franken. Über 16 Millionen investieren Das Investitionsprogramm fürs nächste Jahr wird von den Schulen, dem Stadttheater, dem Mühlesilo, Strassenbauten und Lärmschutzsanierungen geprägt. Es sind Nettoinvestitionen von total 16,4 Millionen Franken vorgesehen. Das klare Ja zum Budget überrascht nicht. Dieses war im Vorfeld unbestritten. Der Stadtrat hatte dem Voranschlag am 22.August bei nur einer Gegenstimme zugestimmt.drh>

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