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kotierte

kotierteAn der Börse gehandelte Aktien haben üblicherweise kleinere Ausschläge als Nichtkotierte. Diesmal ist es zumindest bei den Gewinnern anders.

Niemand wird überrascht sein, dass Meyer Burger im ersten Quartal 2011 den grössten Kurssprung der Berner Aktien verzeichnet: Das Thuner Unternehmen verdient sein Geld mit Solartechnik. Überraschender ist die 35-prozentige Anvance von Mikron. Böse Zungen werden behaupten, das sei mit dem Rücktritt von Bundesrat Johann Schneider-Ammann als VR-Präsident zu erklären. Wohlwollende Gemüter weisen lieber auf den Geschäftsgang hin: Nach einem Verlust von 33 Millionen im Jahr 2009 schrieb der Bieler Maschinenbauer im vergangenen Jahr eine schwarze Null. Bemerkenswert ist ferner, dass die Valiant-Aktie weiter unter Druck geraten ist, nachdem sie schon 2010 um 35 Prozent eingebrochen war. Den Jungfraubahnen scheint indessen der drohende Nachfrageausfall japanischer Gäste (noch) nichts anhaben zu können, obschon sie mit einem Anteil von 22 Prozent einen gewichtigen Anteil stellen. Zufällig könnte dagegen das 2-prozentige Plus der Berner-Oberland-Bahnen sein: Nur 7 Prozent des Aktienkapitals wird über die Börse gehandelt. 70 Prozent sind im Besitz von Bund und Kanton Bern. Bei der BKW schliesslich sieht das Minus von 8,1 Prozent glimpflich aus. Freilich muss man wissen, dass die Stromaktie vor der Volksabstimmung im Kanton Bern bis auf Fr. 80.50 geklettert war, ehe sie nach der Nuklearkatastrophe um 18 Prozent in die Tiefe sackte. Dass überhaupt die Aktien eines Stromproduzenten auch heutzutage an der Börse gehandelt werden, ist so oder so ein Anachronismus. Aber das ist eine andere Geschichte.cch >

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