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Kritik an Ypsomed

Der Burgdorfer Medizinaltechnikkonzern Ypsomed baut 48 Stellen ab. Nun hagelt es Kritik am Sozialplan für die Betroffenen.

48 Stellen streicht die Medizinaltechnikfirma Ypsomed. Am Hauptsitz in Burgdorf werden 35 Mitarbeiter entlassen und am Standort Solothurn 13, wie das Unternehmen Ende Februar mitteilte. Der Grund dafür ist, dass Ypsomed einen Teil der Produktion automatisiert; die Jobs für die Handmontage fallen weg. Nun ist der Sozialplan ins Schussfeld geraten. Wie die Unia-Zeitung «work» berichtete, beträgt die Abfindung für die Entlassenen nur zwei Monatslöhne. Ypsomed-Sprecher Daniel Kusio wehrt sich gegen den Vorwurf der Knausrigkeit: «Wir haben den Sozialplan zusammen und in Rücksprache mit der Personalkommission ausgearbeitet und beschlossen.» Zu den zwei Monatslöhnen käme immerhin noch die Kündigungsfrist hinzu. Kusio verteidigt auch den Entscheid von Ypsomed, auf eine Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften generell zu verzichten: «Unsere Arbeitsbedingungen sind sogar besser, als die Gewerkschaften fordern.» Als Beispiele nennt er die firmeneigene Kinderbetreuungsstätte in Burgdorf, die Möglichkeiten für Mitarbeiter, gratis Fitness zu betreiben, die Weiterbildungs- sowie Ausbildungsangebote und die Unterstützung bei der Karriereplanung. mjc>

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