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Kultur und Natur werden geopfert

Ausgabe vom 10.März «Wut wegen Schadaugärtnerei» Kürzlich war im BO zu lesen, dass die Überbauung der Schadaugärtnerei von der Stadt Thun bewilligt wurde. Eine unverständliche Entscheidung für jeden, der dieses Quartier kennt und liebt. Kultur und Natur werden gnadenlos geopfert. Wer gewinnt dabei? Nicht die Anwohner, nicht die Einheimischen, nicht die Touristen, die gerade diesen Teil der Stadt (Schloss und Park Schadau, Scherzlichkirche, See) schätzen und bewundern. Zu wessen Gunsten also diese «Lösung»? Jedenfalls nicht zum Wohl dieser und der nächsten Generation. Wer den Amtsanzeiger regelmässig liest, stellt fest, dass Woche für Woche etwa zehnmal mehr Angebote an freien Wohnungen als Gesuche publiziert werden. Allein dieses Missverhältnis spricht gegen die Umwandlung der ehemaligen Gärtnerei in ein Block-Quartier. Sind die betroffenen Anwohner in den Handel einbezogen worden? Es gab keine Einigungsverhandlung – sind wir zur Diktatur geworden? Ein weiterer Punkt: mehr Häuser, mehr Verkehr. Thun ist heute schon völlig überlastet. Wir hoffen sehr, dass das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen ist – und dass es zu einer guten, für alle Anwohner akzeptablen Lösung kommt.Hilde ZahndForst>

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