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Längere Perrons, längere Züge

Im Zusammenhang mit den geplanten Umbauarbeiten zum verkehrsfreien Saanen gab die Montreux-Oberland-Bahn (MOB) bekannt, dass sie

«Wir wollen in Zukunft mit längeren Zugkompositionen fahren können», bestätigte Eduard Merz auf Anfrage. «Dieser Prozess, die alten Bahnhofperrons und Kreuzungsgleise zu verlängern, dauert Jahre», so der Leiter der Infrastrukturen MOB. Dafür seien neu minimal 200 Meter Perronlänge statt früher 140 Meter vonnöten. Die Brücke über die Saane beim Bahnhof Saanen wird davon aber nicht betroffen sein. Beim Bahnhof Gstaad kann man schon jetzt mit der angestrebten Komposition von neun Personenwagen kreuzen. Neben der Verlängerung der Perrons sollen diese auch mit einer Unterführung für Fussgänger erschlossen werden. Merz erklärte, dass sich die Planung im Vorprojektstadium befinde. «In den nächsten vierzehn Tagen werden wir die Unterlagen der Gemeindeverwaltung Saanen zustellen.» Schon im Vorfeld war der Projektleiter Merz darauf bedacht, die Zusammenarbeit mit der Gemeinde zu suchen. «Wir planen, das Projekt im Verlauf des nächsten Jahres so weit vorangetrieben zu haben, dass das eisenbahnrechtliche Plangenehmigungsverfahren eingeleitet werden kann.» Er ist optimistisch, dass mit einer Bewilligung im Jahr 2012 gerechnet werden kann; dies würde einen Baustart im Jahr 2013 bedeuten. Kosten bis 15 Millionen Eduard Merz erklärte, dass die Bahnunternehmungen heutzutage in Infrastrukturbetrieb und Personenverkehr aufgeteilt sind. Der Personenverkehr darf aktuell nicht mehr die Investitionen der Infrastrukturbetriebe finanzieren. Dies geschieht ausschliesslich mit Krediten von Bund und Kanton. Für das Projekt, Merz spricht in einer Grobschätzung von 12 bis 15 Millionen Franken, wird somit ebenfalls auf diese Weise eine Finanzierung beantragt. Deshalb hängt der Baustart auch von den Prioritäten dieser zwei Institutionen ab. Blanca Burri Die wichtigsten Umbauarbeiten der Golden-Pass-Linie in den nächsten zwei Jahren: Sanierung der Bahnübergänge; Sanierung des Gstaader Viadukts; Sanierung des Viadukts von Flendruz; Erneuerung der Galerie La Tine; Erneuerung des Bahnhofs Château-d’Œx; Verlängerung der Kreuzungsstelle Les Sciernes; Sanierung des Tunnels Les Avants. >

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