Zum Hauptinhalt springen

Lästige Pflicht für Steingruber

kunstturnenGiulia Steingruber will an den Olympiaqualifikationswettkämpfen in London das Ticket für die nächste Reise in die britische Hauptstadt lösen.

Wenn nichts Aussergewöhnliches passiert, ist die Sicherung von je einem Olympiaquotenplatz bei den Kunstturnerinnen und bei den Kunstturnern reine Formsache. Für all jene Nationen, die sich wie die Schweiz nicht mit ihren Teams oder über WM-Podestplätze an einem einzelnen Gerät für die Sommerspiele qualifiziert haben, bleiben pro Geschlecht zwischen 32 und 37 Startplätze übrig. Um die wird heute und morgen in London geturnt. Jedes Land wird im Juli maximal eine Einzelturnerin und einen Einzelturner nach London schicken können. Quintessenz: Für Giulia Steingruber, die EM- und WM-Finalistin im Mehrkampf und am Sprung, ist die erste London-Reise eine lästige Pflichtaufgabe, die erst noch eine ideale Olympiavorbereitung torpediert. Für die Olympia-Qualifikation ist lediglich der Mehrkampf am Mittwoch relevant. Doch mit einem Vorstoss in den Gerätefinal am Paradegerät Sprung könnte Steingruber bei den Kampfrichterinnen für die kommenden Grossanlässe Werbung in eigener Sache machen. Capelli gegen Bucher Im Gegensatz zu den Frauen, wo Steingruber die klare Nummer 1 ist, präsentiert sich der interne Zweikampf bei den Männern offen. Pascal Bucher hat den Vorteil, mit dem 20.Platz im WM-Mehrkampffinal bereits die Selektionskriterien von Swiss Olympic erfüllt zu haben. Der Berner Claudio Capelli, der 2008 in Peking schon einmal an Olympischen Spielen teilgenommen hat, ist dafür besser vorbereitet. Wenn heute beiden Turnern eine Leistung gelingt, die für einen Quotenplatz gut genug ist, würde das Duell wohl erst an der SM am 30.Juni und 1.Juli entschieden. Im Moment steht in der Hierarchie der erfahrene Capelli oben. «Claudio ist derzeit stärker», sagt auch Cheftrainer Beni Fluck. Der 25-jährige Seeländer kann in London mit einem Rang unter den ersten 16 im Mehrkampf oder mit der Qualifikation für einen Gerätefinal die Selektionskriterien von Swiss Olympic erfüllen und so buchhalterisch mit Bucher gleichziehen. si>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch