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Langenthal fehlte der Biss

EishockeyDer SC Langenthal verliert das Derby in Olten mit 1:4. Das Team sorgte für zu wenig Verkehr vor dem gegnerischen Tor.

Langenthal gegen Olten, diese Paarung könnte sich am nächsten Sonntag in den Playoffs wiederholen – je nachdem wie zuerst Qualifikationssieger Lausanne und danach der SC Langenthal am kommenden Donnerstag ihre Gegner wählen werden. Gestern, vor der fünften und letzten Begegnung in der Qualifikation, lagen die beiden Teams fast dreissig Punkte auseinander. Die ersten zwanzig Minuten gehörten aber an dem Ranglistensiebten EHC Olten, der sich die grösseren Anteile und die besseren Torchancen sowie folgerichtig die 1:0-Führung erarbeiten konnte. Im zweiten Abschnitt erkämpfte sich Langenthal für kurze Zeit mehr Spielanteile. Stefan Tschannen enteilte ins gegnerische Drittel und legte den Puck auf Jeff Campbell zurück, Oltens Goalie Michael Tobler aber sicherte seinem Team die Führung. Dieser Grosschance zum Trotz stellte aber Olten die bessere Mannschaft. 5 Oltner Tore zum 4:1 Dieser Umstand war bald auch resultatmässig ersichtlich, lagen die Oberaargauer doch bald um zwei Längen hinten: Durch einen cleveren Pass spielte Simon Schnyder Bruno Marcon frei, der alle Zeit hatte, um SCL-Goalie Marc Eichmann narren und bezwingen zu können. In der nächsten Spielminute folgte der dritte Oltner Treffer – allerdings landete die Scheibe im eigenen Tor. Simon Schnyder war der Unglücksrabe, das Tor zum 2:1 aber wurde SCL-Verteidiger Stefan Flückiger gutgeschrieben. Mit zwei Toren im Schlussdrittel entschied David Maurer die Partie zugunsten der Solothurner. Wenig erfreulich aus Sicht des Berner Teams fiel die Powerplaystatistik aus – die Bilanz nach sechs Überzahlsituationen: 0:1. Seit längerem hat der SCL den zweiten Platz auf sicher. In den letzten Runden zeigte sich das Team weniger bissig. SCL-Stürmer Alex Chatelain: «Es war heute keine gute Leistung von uns. Wie spielten nicht konsequent genug. Wir müssen nun alles daran setzen, die kleinen Sachen wieder richtig zu machen.» Unbewusst habe man nicht mehr mit dem gleichen Elan gespielt, bilanzierte SCL-Verteidiger Noël Guyaz. «Gegen Lausanne müssen wir wieder richtig machen, was wir zuvor richtig gemacht ha-ben. Jetzt sollte der Biss wieder da sein, damit wir mit Selbstvertrauen ins Playoff starten können.» Morgen folgt mit dem Spitzenspiel gegen Lausanne das letzte Qualifikationsspiel, bevor am Donnerstag das Wahlprozedere stattfindet, in welchem die drei Erstplatzierten ihre Playoff-Gegner bestimmen (ein Team der Ränge 5 bis 8). Am Sonntag dann startet der SCL auf eigenem Eis in die Playoffs. Daniel Gerber>

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