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Langenthal im vorweihnächtlichen Hoch

eishockeyDank des vierten Erfolgs in Serie – Langenthal besiegte die GCK Lions 5:2 – haben die Oberaargauer den zweiten NLB-Platz gefestigt.

Nach dem siegreichen Sturm auf die nahezu uneinnehmbare NLB-Festung Malley und dem damit verbundenen 6:3-Sieg über Leader Lausanne wartete am Samstag ein weiteres Spitzenspiel auf den SC Langenthal. Die GCK Lions hatten zuletzt aufhorchen lassen und von elf Partien deren zehn gewonnen, weshalb die Zürcher vom achten Rang auf Platz vier hochgeklettert waren. Langenthal traf also auf das formstärkste Team der NLB. Ohne Abtasten Die Begegnung entwickelte sich rasch zum offenen Schlagabtausch. Anstatt des Abtastens durchquerten die jeweiligen Angreifer die Mittelzone meist unbehelligt und sorgten für ein frühes Spektakel. Nach neun Minuten mit offenem Visier verzog sich der spielerische Pulverdampf langsam, und der Blick auf die Anzeigetafel wurde wieder frei. Auf dieser war eine 2:1-Führung für den SC Langenthal zu erkennen. Daniel Carbis mit einem flachen Direktschuss und Marc Schefer mit einem satten Schuss von der blauen Linie im Powerplay hatten dem Heimteam einen Zweitorevorsprung beschert, ehe der postwendende Anschluss folgte. Ab dem zweiten Drittel flachte das Spiel ab. Als das Team von Trainer Heinz Ehlers ein längeres Boxplay zu bestreiten hatte (Fünfminutenstrafe gegen Jeff Campbell), glichen die Lions zwar aus, doch zum Ende des mittleren Abschnitts lag der Berner Klub wieder vorn. Claudio Cadonau hatte das gegnerische Tor von der blauen Linie ins Visier genommen, Stefan Tschannen den Schuss entscheidend abgelenkt. SCL-Verteidiger Simon Kühni sagte: «Wir haben unser Spiel nicht ganz durchgezogen, wir hätten einfacher spielen müssen, dann wäre es besser gelaufen. Sie machten Druck, damit hatten wir Mühe.» Insgesamt aber bestimmte meist der SCL das Spiel. Nicht zuletzt, weil das gegnerische Team in den zweiten dreissig Minuten insgesamt sieben Strafen aufgebrummt erhielt; sowohl das 3:2 wie auch das wegweisende 4:2 gelang den Oberaargauern in Überzahl. Vergeblich versuchten die Lions ihr Glück noch mit einem sechsten Feldspieler, doch dieses letzte Aufbäumen währte rund eine Minute – dann traf SCL-Captain Stefan Tschannen ins verlassene Tor der Gäste. Grassis Zufriedenheit Sein zweites Spiel für Langenthal bestritt Andrea Grassi. Der 19-jährige Stürmer wurde vom HC Lugano ausgeliehen und dürfte voraussichtlich bis Ende Saison beim SCL spielen. Er brauche noch etwas Zeit, um sich zu integrieren, sagte Grassi. «Aber ich bin zufrieden, weil wir gewonnen haben. Als Team haben wir einen guten Match gemacht.» Nach dem Sieg über die formstarken GCK Lions verlängerten die Langenthaler ihre Siegesserie auf vier Partien. Nun folgt morgen Dienstag die Aufgabe beim in den Strichkampf verwickelten EHC Basel.Daniel Gerber>

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