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Langenthal kann nicht ans Lausanne-Spiel anknüpfen

eishockeyNach der starken Leistung beim 4:0 gegen Lausanne war der SC Langenthal bei den GCK Lions in den ersten beiden Dritteln zu passiv und unterlag 2:3.

Vor der Auswärtspartie bei den GCK Lions hatte fast alles für den zweitplatzierten SC Langenthal gesprochen: In den sechs Spielen zuvor waren den Oberaargauern fünf Siege gelungen, dies mit 16:2 Punkten und 20:9 Toren. Demgegenüber standen die GCK Lions, die zwar dreimal in Serie gewonnen hatten, in der Tabelle aber auf Rang sieben und mit 19 Punkten weit hinter Langenthal zurücklagen. Zwischen den Teams entwickelte sich ein Spiel mit viel Tempo und wenig Unterbrüchen, das Startdrittel war nach nur 25 Minuten bereits zu Ende. Tore fielen aber lange nicht. SCL-Stürmer Benjamin Neukom brachte es auf den Punkt: «Die ersten zwei Drittel spielten wir nicht gut.» Am Dienstag gegen Lausanne sei alles perfekt gelaufen, gegen die Lions habe aber etwas gefehlt. «Wir hätten die Scheibe mehr laufen lassen müssen und wir hätten mehr Chancen herausspielen müssen.» Das gelang nicht gut genug. Zur Mitte des Mitteldrittels erzielten die Zürcher das Führungstor. Der Puck wurde bei diesem Ansturm regelrecht ins Tor hineingearbeitet: In einem Tohuwabohu behielt das Heimteam die Oberhand, und nach dem rund vierten Versuch in diesem Durcheinander jubelten die Lions. Es war für die Oberaargauer der erste Gegentreffer nach 103 Minuten. Das Ende einer langen Serie Im Schlussdrittel machten die Berner mehr Druck, das 0:2 wurde postwendend mit dem 1:2-Anschluss beantwortet, und wenig später der 1:3-Rückstand mit dem Tor zum 2:3. Das aber sollte es gewesen sein. Auch wenn der SC Langenthal nun permanent auf den Ausgleich drückte, zuletzt mit sechs Feldspielern anstelle von Torwart Marc Eichmann – die Tempoverschärfung kam zu spät, auch die letzte Chance zehn Sekunden vor Schluss verstrich ungenutzt. Damit geht eine lange Punktserie der Oberaargauer zu Ende: In 8 der letzten 9 Spiele konnte das Team mindestens einen Punkt gewinnen. In den letzten Spieltagen zeigte der SCL ein Auf und Ab: So wurde das Derby gegen den EHC Olten in einer dramatischen Partie mit 4:2 Toren gewonnen. Dann aber folgte beim Schlusslicht HC Thurgau eine gemächliche Vorstellung und eine Niederlage im Penaltyschiessen. Nach der Nati-Pause folgte in einem der besten Saisonspiele der 4:0-Triumph über Leader Lausanne und nun die wenig erbauliche Leistung mit einer 2:3-Niederlage bei GCK Lions. Nun folgt morgen das Duell gegen Basel. Daniel Gerber>

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