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Leitplanken zur künftigen Entwicklung

Gstaad Saanenland Tourismus brachte an der Hauptversammlung seine überarbeiteten strategischen Leitlinien zur Abstimmung. Rund siebzig Leute aus Gremien wie Gemeinderäten, Dorfvorständen, Hotelierverein, Gewerbeverein und Landwirtschaftsverbänden waren mit einbezogen worden. Gstaad ist wirtschaftlich stark und als Ferienregion international klar profiliert. Das alpine Leben ist echt, die Natur intakt, der Tourismus basiert auf einem tragfähigen Fundament. «Dieses zeigt jedoch Risse», sagte Tourismusdirektor Roger Seifritz. Der viel diskutierte Ausverkauf der Heimat und die abnehmende touristische Identität der Einwohner wertete er als ebenso ungünstige Einflussfaktoren wie den schwindenden Gemeinschaftssinn. Auf dem Weg zu einem neuen Regionsvertrag wurden vier Kernfelder identifiziert: Marktanforderungen, touristische Bettenstruktur, Nachhaltigkeit der Destination sowie Sicherung der Tourismusbasis. Seifritz betonte: «Bei den elf Leitsätzen zur künftigen Entwicklung der Tourismusdestination handelt es sich um Leitplanken, nicht um ein detailliertes Handlungsprogramm.» GST will die Destination Gstaad weiter in Richtung Qualitäts- und Genusstourismus entwickeln. Leitmotiv ist dabei der Gstaader Claim «Come up, slow down». Man strebt danach, dem Gast einen Aufenthalt zu bieten, der seinen Erwartungen von Genuss, Erlebnis, Sicherheit und Qualität entspricht. GST will die Destination dabei kontinuierlich weiter in Richtung Ganzjahrestourismus entwickeln, indem sich die Mitarbeitenden dafür einsetzen, die touristischen Angebote ausserhalb der klassischen Ferienzeiten zu aktivieren. Neu wurden folgende Sätze aufgenommen: GST setzt sich dafür ein, dass im Bereich Schneesport das Nachfragepotenzial in den Zielmärkten noch besser genutzt wird. Die natürlichen Werte und Traditionen der Region sollen gepflegt und noch stärker touristisch genutzt werden. GST will in der Region zusätzliche bewirtschaftete Gästebetten ansiedeln (Hotels und hotelähnliche Betriebe). Lebendige Dörfer, in denen Einheimische leben und eine Bandbreite von Geschäften besteht, sollen bewahrt werden. Ressourcen in der Region sollen nachhaltig genutzt und die Privatschulen in der Region erhalten werden. pd >

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