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Lidl will in Breitenacker

Am Breitenacker will Kehrsatz ein Stück Land für

Im oberen Breitenacker in Kehrsatz steht im Moment der Mais hoch. Dabei würden dort bereits rund 12000 Quadratmeter Bauland auf Investoren warten. Doch die Parzelle in der Zone mit Planungspflicht (ZPP2) ist zu klein, um sie von der Umfahrungsstrasse her zu erschliessen: Die Kosten wären zu hoch. Deshalb stellt der Gemeinderat nun den Antrag an die Stimmberechtigten, weitere 4700 Quadratmeter Land zusätzlich einzuzonen. Damit wäre die Rentabilität einer Erschliessung wohl gegeben, so die Einschätzung von Gemeindepräsident Thomas Stauffer (FDP). Das gesamte Grundstück im oberen Breitenacker gehört der Burgergemeinde Bern. Sie hätte für die Bauzone bereits mehrere Investoren gefunden: Einer davon ist der Grossverteiler Lidl, der dort einen Supermarkt errichten möchte. Weiter ist ein Teil der Parzelle, an der Gemeindegrenze zu Wabern, für Wohnbauten vorgesehen. Dort sollen dereinst maximal 40 Wohnungen gebaut werden, unmittelbar bei der S-Bahn-Haltestelle Kehrsatz-Nord. «Die Parzelle ist attraktiv gelegen», ist Stauffer überzeugt. Falls die Zonenplanänderung an der Gemeindeversammlung vom 13.September angenommen wird, ist vorgesehen, dass die Investoren für die Erschliessung aufkommen. Im Gegenzug verzichtet die Gemeinde Kehrsatz auf eine Mehrwertabschöpfung. Geplant ist, auf der Umfahrungsstrasse von Kehrsatz einen Kreisel zu bauen, der den oberen Breitenacker direkt erschliesst. ats>

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