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Luzern setzt sich ab

Super LeagueMit dem 2:0 gegen Sion hat Luzern die Leaderposition gefestigt. GC unterlag auch Xamax.

Der FC Luzern bleibt nach dem 2:0 gegen Sion ungeschlagener Leader der Super League. Matchwinner in einem spielerisch enttäuschenden Spitzenkampf war Stürmer Jahmir Hyka, der die beiden Penaltys herausholte, die Hakan Yakin und Michel Renggli zu den Luzerner Toren nutzten (18./90.). Die FCL (Fussball-) Festspiele dauern damit an. Als die Spieler des Leaders wenige Minuten nach dem fünften Sieg in Folge ihr Auslaufen absolvierten, war dies vor allem eine Ehrenrunde. Tausende Fans hatten auf der Tribüne ausgeharrt und feierten nun ihre Lieblinge frenetisch. Am Sonntag steht für den FCL der nächste Härtetest auf dem Programm. Auf dem Berner Kunstrasen trifft er im nächsten Spitzenspiel auf YB. Yakins Erfolgsrezept ist (auf dem Papier) einfach. Die Abwehr lässt wenig zu, und vorne führt ein individueller Exploit zum Erfolg. Gegen Sion gelangen diese Jahmir Hyka. Zweimal stiess der Albaner mit Dribblings in den Sittener Strafraum vor und provozierte die Fouls von Mario Mutsch in der 18. Minute sowie Goalie Andris Vanins in den Schlusssekunden. Yakin und Renggli verwerteten die Penaltys sicher. Sforzas klare Worte Stress haben indes die Grasshoppers: Bis gestern stellte sich GC-Trainer Ciriaco Sforza in der Öffentlichkeit stets bedingungslos hinter seine Mannschaft und verteidigte selbst schwache Auftritte ohne Rücksicht auf Verluste. Die 0:1-Niederlage gegen Xamax, die sechste ohne eigenes Tor in den letzten sieben Spielen, veranlasste Sforza nun offenbar zu einem Sinneswandel. «Ich sage kurz und bündig», eröffnete er die Pressekonferenz, «ab heute spielen wir gegen den Abstieg.» Davor hatten noch 3000 Zuschauer beobachtet, wie die Grasshoppers ihre Verkrampfung, die Unsicherheit, das fehlende Selbstvertrauen einmal mehr nicht kaschieren konnten. Sinnbild des Auftritts war jene Chance, die João Paiva ausliess. In der 78. Minute verstolperte der eingewechselte Stürmer ein feines Zuspiel freistehend. Es wäre der (nicht einmal unverdiente) Ausgleich gewesen. Das Siegestor für Xamax hatte Haris Seferovic kurz zuvor gegen seinen ehemaligen Verein erzielt. Das erste Westschweizer Derby zwischen Lausanne und Servette endete torlos. Aufgrund der besseren Chancen hätten die Genfer den Sieg jedoch verdient gehabt.siTelegramme/Tabelle Seite 22>

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