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Mägert-Kohli wieder auf dem Podest

SnowboardDie Steffisburgerin Fränzi Mägert-Kohli erreichte beim Weltcup in Telluride den zweiten Platz.

Was soll schon schieflaufen in Telluride? In den letzten beiden Jahren hatte Fränzi Mägert-Kohli die Rennen im US-Bundesstaat Colorado jeweils gewonnen. Diesmal reichte es im Parallelriesenslalom zu Rang zwei. «Es ist meine Lieblingsstrecke», sagt die 29-Jährige. Die Piste sei in sehr gutem Zustand gewesen, «eher hart, aber sehr griffig». Bedingungen, wie sie die Steffisburgerin mag. Die Qualifikation beendete Mägert-Kohli als Vierte, danach setzte sie sich in den K.-o.-Runden jeweils souverän durch – bis zum Final. Dort traf sie auf die Österreicherin Julia Dujmovits und handelte sich im ersten Lauf einen grossen Rückstand von 0,85 Sekunden ein. «Es war damit klar, dass ich im zweiten Lauf voll angreifen musste. Obwohl ich nun auf der schnelleren Seite fahren durfte.» Das Vorhaben gelang Fränzi Mägert-Kohli jedoch nicht. Bereits nach fünf Toren erlitt sie einen Schlag und fuhr einen grossen Umweg. «Danach hatte ich keine Chance mehr, die Gegnerin einzuholen.» Den gelungenen Tag konnte das Malheur allerdings nicht wesentlich beeinträchtigen. Im zweiten Rennen der Saison hat sich Fränzi Mägert-Kohli den zweiten Podestplatz geholt, und sie führt die Weltcup-Gesamtwertung souverän an. Den Gewinn der Kristallkugel hat sich die Berner Oberländerin zum Ziel gesetzt. «Ich bin in Form. So kann es ruhig weitergehen.» Am Sonntag landet die Schweizer Delegation in Zürich und fährt gleich weiter nach Italien. In Carezza finden am Mittwoch und Donnerstag die nächsten Weltcuprennen statt. Auch bei den Schweizer Männern verliess einer Telluride mit strahlendem Gesicht. Simon Schoch fuhr auf Platz drei. Gestoppt wurde er im Halbfinal vom späteren Sieger Benjamin Karl (Ö). Im Kampf um den dritten Platz konnte der Zürcher Anton Unterkoffer (Ö) in die Schranken weisen.Stephan Dietrich>

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