Zum Hauptinhalt springen

Marjanac machte den Unterschied

handballRotweiss Thun hat das Kantonalderby gegen Herzogenbuchsee 22:21 (10:10) gewonnen.

Tanja Marjanac glänzte im Spiel gegen Herzogenbuchsee. 22:21 ging die Begegnung zugunsten der Thunerinnen aus; zur Pause hatte das Skore 10:10 gelautet. Die Teams waren einander ebenbürtig und stets auf Augenhöhe. Und im Gegensatz zum Derby vor neun Tagen blieb der Einbruch von Herzogenbuchsee aus. Und gleichwohl war es die Schlussviertelstunde, welche die Entscheidung brachte. Rotweiss-Regisseurin Rahel Wenger fiel mit einer Fingerverletzung aus, sodass Leonie Plastina die Verantwortung übernahm – nachdem die 22-jährige Studentin vier Minuten vorher den Fuss übertreten hatte und auf der Bank behandelt wurde. Nach Marjanacs Penaltytreffer war es Helen Moser in ihrem ersten Spiel nach der Handbruchoperation vorbehalten, die Gäste mit 16:17 in die Schlussphase zu schiessen. In dieser vermochten die Oberaargauerinnen zwar jeweils auszugleichen, doch die oberklassigen Thunerinnen sorgten jeweils postwendend wieder für die Eintorführung. Die 28-jährige Serbin Tanja Marjanac machte letztlich den Unterschied aus. Fünf ihrer insgesamt sieben Treffer markierte die Rückraumspielerin in der zweiten Halbzeit. Nach ihrer diskreten Darbietung im letzten Heimspiel blühte sie förmlich auf, übernahm Verantwortung und zeigte sich treffsicher. Die ehemalige Profispielerin sicherte ihrem Team den wichtigen Sieg. Zuvor war die Rechtshänderin auch als erfolgreiche Strafwurfschützin aufgetreten. Probleme bekundeten damit hingegen die Einheimischen, welche zweimal – Daria Kaiser und Margrit Felegyi – aus sieben Metern an Rotweiss-Keeperin Tamara Aegerter scheiterten.Daniel KüenziTelegramm Seite 24>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch