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Martin Kallen

BLS-Lehrling und EM-Direktor Martin Kallen ist am letzten Mittwoch leicht erkältet, aber bestens gelaunt. Er geniesst Anfang Januar die letzten Ferientage in seiner Heimat im Berner Oberland, ehe die Vorbereitungen auf die Euro 2012 in die Endphase steigen. Kallen bittet in seinem einstigen Kinderzimmer in Frutigen zum Gespräch. Seine Mutter lebt immer noch in diesem Haus – und Martin Kallen und seine Frau verbringen hier regelmässig erholsame Tage. Zuletzt gingen sie oft Ski fahren und besuchten die Weltcuprennen in Adelboden. Martin Kallen spricht in Frutigen über zwei Stunden lang über seine spannende, intensive Arbeit als Direktor der Euro 2012 in Polen und der Ukraine. Der 48-Jährige blickt auf einen erstaunlichen beruflichen Werdegang zurück. Er wuchs in Frutigen auf, träumte von einem Engagement als Schauspieler, absolvierte eine Lehre als Betriebsdisponent bei der Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn, arbeitete auch mal als Lehrer an der Handelsschule in Interlaken und lancierte nach dem Betriebswirtschaftsstudium ab 1994 seinen sehr steilen Aufstieg in der Fussballwelt. Der frühere Amateurfussballer in Frutigen wurde Uefa-Marketingassistent, eroberte Stufe um Stufe beim Europäischen Fussballverband und ist nach Portugal 2004 sowie der Schweiz und Österreich 2008 nun bereits zum dritten Mal CEO einer Euro. Martin Kallen wird wegen seiner Tatkraft, seiner umgänglichen Art und seinen organisatorischen Fähigkeiten weitherum geschätzt. Er wohnt in Luins VD, weil der Uefa-Hauptsitz in Nyon am Genfersee ist. Oft aber ist er als Verantwortlicher aller Uefa-Wettbewerbe auf Reisen.fdr>

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