Zum Hauptinhalt springen

matthias gilgien

Olympische Goldspur. Matthias Gilgien hat Mike Schmid gewissermassen den goldenen Teppich ausgerollt. Er war massgeblich daran beteiligt gewesen, dass der Frutiger Freestyler im vergangenen Jahr in Vancouver erster Olympiasieger im Skicross wurde. Gilgien sorgte dafür, dass Schmid mit der richtigen Wettkampftaktik in die Rennen stieg und die Linie in den Steilwandkurven optimal wählte. Im Vergleich zu gewöhnlichen Skicrossrennen im Weltcup wies der Olympiakurs besonders viele Steilkurven auf. «Für ein perfektes Durchfahren ist nicht nur die Topografie der Kurve ausschlaggebend, auch Kurveneingangsgeschwindigkeit, Schneebeschaffenheit und Lage der Kurve im gesamten Kurs müssen beachtet werden», sagt Gilgien. Im Herbst 2009 sammelte Gilgien in Saas-Fee in einem genau vermessenen Steilwandparcours mit Hilfe von GPS-ausgerüsteten Fahrern jene relevanten Daten, die es ihm ermöglichten, am Computer ein Modell zu entwerfen, mit welchem verschiedene Fahrlinien auf dem Olympiakurs in Cypress Mountain simuliert werden konnten. Dank dieser Zusammenarbeit konnte sich Mike Schmid optimal auf die Viererduelle in Vancouver vorbereiten. Am 21.Februar 2010 gewann er überlegen die Qualifikation und anschliessend alle vier Finalläufe.tww >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch