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Medienstar wider Willen

Reto Iseli (39), selbstständiger Programmierer aus Wimmis, erlangte als 250-Kilo-Mann zweifelhafte Berühmtheit. Das, nachdem im Juni bekannt wurde, dass er vor dem Verwaltungsgericht erfolglos gegen einen IV-Entscheid für eine Teilrente während der Zeit des Abspeckens appelliert hatte. Schnell war er als Schmarotzer abgestempelt. Spott und Hohn prasselten auf den despektierlich «dicken Reto» Betitelten nieder, als er sich aus der Anonymität ins Rampenlicht des Boulevards zerren liess. Der Rummel, den er auch selber provoziert hatte, war gross und schmerzlich – er löste aber letztlich auch viel Positives aus. Bekannte spendeten nicht «nur» Trost, sondern lieferten ihm gar auch ein Spitalbett frei Haus. Er erlangte auch wichtige Kontakte zu Fachärzten für Adipositas (krankhafte Fettsucht). Im Wissen, so nicht mehr (lange) zu leben, fasste Reto Iseli einen Entschluss: die Magenoperation, zu der ihm der anerkannte Facharzt Fritz Horber dringend geraten hatte. Der Adipositas-Spezialist sagt: «Sein Leben wird wieder menschenwürdig sein. Eine Gewichtsreduktion auf 120 Kilo ist bei ihm realistisch.»jss>

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