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Mehr Geld für den Gemeinderat

AuswilDie Gemeindeversammlung hat die Entschädigungen für Gemeinderatsmitglieder verdoppelt.

Die Auswiler Gemeinderatsmitglieder werden für ihre Arbeit mehr schlecht als recht entschädigt. Die aktuellen Entschädigungsansätze wurden 2003 so festgelegt und liegen deutlich unter denen vergleichbarer Gemeinden. Jetzt hat die Gemeindeversammlung einer Verdoppelung der bisherigen Ansätze zugestimmt. Ab Januar 2012 gelten damit folgende Entschädigungsansätze: Das Gemeindepräsidium wird neu mit 3600 Franken (bisher 1800 Franken) pro Jahr entschädigt, das Vizepräsidium mit 1600 Franken (bisher 800), und übrige Gemeinderatsmitglieder erhalten jährlich 1000 Franken (bisher 500) Entschädigung. Antrag unbestritten «Mit den neuen Entschädigungsansätzen für Gemeinderatsmitglieder wollen wir nicht etwa übertreiben», sagte Gemeindepräsident Willy Horisberger (SVP) an der Versammlung. Wohl mache der beantragte Aufschlag 100 Prozent aus, doch überborden würden die Ansätze damit noch nicht. Die 29 stimmberechtigten Anwesenden liessen sich von Horisbergers Argumenten für eine bessere und zeitgemässere Vergütung der Ratsarbeit überzeugen. Ohne Wortbegehren und einstimmig genehmigten sie die entsprechende Änderung des Personalreglements. Gleichzeitig stimmten sie auch einer Erhöhung der Sitzungsgelder für Kommissionsmitglieder von 25 auf neu 30 Franken zu. Die Sitzungsgelder der Gemeinderatsmitglieder indes bleiben unverändert. Düstere Prognosen Finanzverwalterin Lydia Hunziker wies die Versammlung darauf hin, dass angesichts der neuen Lastenverteilung zwischen Kanton und Gemeinden sowie der unsicheren Wirtschaftsentwicklung sieben magere Jahre zu befürchten seien. «Eine gute Budgetdisziplin ist unabdingbar, denn es wird keinen Geldsegen mehr geben wie im letzten Jahrzehnt.» Das revidierte Finanz- und Lastenausgleichsgesetz hat für Auswil eine Mehrbelastung von rund 0,7 Steuerzehnteln zur Folge. Der Gemeinderat hätte demnach die Steueranlage in eigener Kompetenz von heute 1,65 auf 1,72 Einheiten anheben können. Angesichts der unsicheren Auswirkungen der neuen Lastenverteilung verzichtete er jedoch darauf und beantragte, die Steueranlagen unverändert zu belassen und das Budget 2012 mit einem Aufwandüberschuss von rund 120000 Franken zu genehmigen. Mit nur einer Gegenstimme stimmte die Versammlung dem Antrag zu. kae>

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