Zum Hauptinhalt springen

Mehr Geld für die Seespiele

Die Thuner Seespiele erhalten ab 2010 neu 150000 statt wie bisher 90000 Franken. Um ein Haar wärens noch mehr geworden.

Umstritten an der neuen Vereinbarung mit den Thuner Seespielen war lediglich ein Punkt: Der Gemeinderat beantragte dem Stadtrat, für das nächste Jahr einen Sonderbeitrag von 50000 Franken für die Neuausrichtung der Thuner Seespiele zu sprechen. Nächstes Jahr wird mit «Dällenbach Kari» erstmals ein eigenes Mundartstück aufgeführt. Aus diesem Grund sollte die von den Seespielen eigens gegründete Heimatland Verlag AG einen zusätzlichen Startbeitrag von 50000 Franken erhalten (wir berichteten). Gegen «Sonderzustupf» Diese Unterstützung sei eine Ungleichbehandlung mit anderen Jungunternehmen, meinte Thomas Hiltpold namens der Grünen. Auch SVP und EDU lehnten diesen «Sonderzustupf» ab. Stadtpräsident Hansueli von Allmen (SP) verteidigte den Beitrag: Die Thuner Seespiele hätten in den letzten Jahren, nicht zuletzt wegen behördlichen Auflagen bezüglich Lärm und Spielzeiten, keine Reserven bilden können. «Die Weiterentwicklung zu heimatverbundenen Themen geht sicher in die richtige Richtung», meinte von Allmen. Zudem würden auch andere Neuunternehmen auf unterschiedlichste Art von der Stadt unterstützt. Stichentscheid nötig Das Ergebnis fiel dann so aus: Mit 19 zu 19 Stimmen bei zwei Enthaltungen gab es eine Pattsituation. Stadtratspräsidentin Renate Begré (Grüne) musste deshalb den Stichentscheid treffen: Sie lehnte den Sonderbeitrag ab. Die jährlich wiederkehrenden Beiträge von je 150000 Franken für die Jahre 2010 bis 2013 waren unbestritten und wurden einstimmig genehmigt. Damit erhalten die Seespiele künftig 90000 Franken in bar (bisher 30000 Franken) und wie bisher 60000 Franken in Form von Dienstleistungen. rdh>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch