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Mehr Platz für Betrieb

Christian Kopp will seinen Schlachtbetrieb in Heimisbach ausbauen. An diesem Standort ist dies die letzte Erweiterungschance.

Seit Jahren betreibt Christian Kopp im Heimisbach, in der Gemeinde Trachselwald, eine Kundenmetzgerei. Sein Betrieb steht in der Landwirtschaftszone. «Wir betreiben aber keine Landwirtschaft mehr, wir sind ein reiner Gewerbebetrieb», sagt Kopp. Diese Tatsache hat ihm nun beinahe Schwierigkeiten bereitet. Denn das Raumplanungsgesetz lässt nicht mehr ohne weiteres zu, dass Kopp bauen kann. Aber bauen muss er, wenn er den lebensmittelhygienischen Anforderungen entsprechen will. Kopp verarbeitet in seiner Metzgerei nicht nur Fleisch von Schweinen und Rindern, sondern auch Poulets, Truten und Legehennen. Das Geflügel darf er aber nicht im gleichen Schlachtraum verarbeiten wie die übrigen Tiere. Jetzt will er einen Anbau mit Räumen realisieren, in denen er das Gefieder töten, brühen, ausnehmen und kühlen kann. «Noch etwas zu gut» Kopp, der auch als Gemeindepräsident von Trachselwald amtet, kann nun nicht einfach am bestehenden Betrieb neu anbauen. Wenigstens aber steht sein Betrieb im Streusiedlungsgebiet. Dort ist es erlaubt, bis zu 50 Prozent des bestehenden Gebäudevolumens für gewerbliche Zwecke zu nutzen. Da Kopp einen nicht mehr genutzten Einstellraum abbrechen wird, «hat er noch ein gewisses Ausbaupotenzial zu gut», wie der kantonale Bauinspektor Max Gerber sagt. Aber nach diesem Ausbau sei es endgültig aufgebraucht. Sollte Kopp später weiter ausbauen wollen, «müsste entweder das Raumplanungsgesetz geändert werden, oder er müsste sich überlegen, ob er seinen Betrieb auslagern will», sagt Gerber weiter. Gleich das Bauernhaus abzureissen, wäre keine Option, das könnte wegen des Erscheinungsbildes nicht bewilligt werden. Mit dem aktuellen Bauvorhaben seien Kopps Möglichkeiten ausgereizt.sgs >

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