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Mehrstimmige Naturtöne in der Kirche

Wangen und Langenthal Viel Applaus ernteten die Alphornbläsergruppe Oberaargau, die Organistin Danielle Käser und das Chinderchörli Herzogenbuchsee mit ihren zwei Kirchenkonzerten.

Kaum ein Platz war frei, als sich die 16 Alphornisten, darunter drei Frauen, mit den jungen Sängerinnen aufstellten und ihre Darbietungen mit dem Choral «heilig» begannen, einer Transkription von Anton Wicki aus Schuberts Deutscher Messe für Alphörner und Orgel. Da stand man schon im Banne einer eindrücklich grossen, hymnischen Klangfülle, die Max Sommer als Leiter rund und präzis mit der Organistin Danielle Käser koordinierte. Dann öffnete Tony Lüchinger in seiner Doppelrolle als Bassbläser und Sprecher das weite Feld der Volksmusik. Staunenswert, welches Repertoire nun die einheitlich in Sennenmutzen und Trachten auftretenden Alphornisten und Kinder entfalteten, und dies in wechselnden Formationen, teilweise mit Uraufführungen aus den eigenen Reihen (Max Sommer und Fritz Mühlematter). Damit belegten sie die seit 1527 nachweisbare lebendige Alphorntradition im Oberaargau. Da wuchs das archaische Instrument bei gewandten Spielern mehrfach über die bekannte Naturtonskala hinaus und überraschte gar mit einem beschwingten Tango. Stilistisch nahtlos fügte sich das Chinderchörli Herzogenbuchsee (Leitung: Margrit Egli) mit der fein begleitenden Harmonikaspielerin Marlies Arn ins Ganze: Wie motiviert selbst die Kleinen unter ihnen die Lieder mittrugen und wie klangrein sich die hellen Stimmen in die Jodelpartien steigerten, war schlicht begeisternd. Danielle Käser wirkte als registergewandte Begleiterin an der Orgel. In fünf zeitgenössisch volkstümlichen Kompositionen (Urs Flück, Hannes Meyer) entlockte sie ihrem Instrument farbreichen tänzerischen Glanz. Heinz Kunz Heinz Kunz rundtext. Grundtext. Zwischentitel Grundtext. Grundtext. Autor>

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