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Meistertitel für Steimle und Nyffenegger

ski alpinSchnellster bei der Riesenslalom-BOSV-Meisterschaft an der Lenk war der

Auf der Sonnenhang-Piste im Lenker Skigebiet Metschberg wurden die BOSV-Meister im Riesenslalom ermittelt. Simon Steimle vom Skiclub Saanen holte sich bei den Männern den Titel. «Das Gefühl war zwar nicht optimal auf dieser Hartschneepiste, trotzdem ist mir ein solider rhythmischer Lauf gelungen», freute sich der 19-Jährige. Steimle besucht momentan die Sportmittelschule Engelberg. Der angehende Hotelfachmann absolviert an der Reception des Engelberger Hotels Terrasse sein Praktikum. Vor drei Jahren gewann Steimle an der Junioren-SM in Zinal Gold in der Superkombination. Auf dem Stoss holte er sich zudem die bronzene Auszeichnung in der Abfahrt. Noch höher einzustufen ist sein Gesamtsieg im Swiss Cup. An diese Erfolge konnte er später wegen Kniebeschwerden nicht mehr anknüpfen. «Die Kniebeschwerden zwangen mich leider beim Sommergrundlagentraining etwas kürzer zu treten», sagt Steimle. Steimles Neubeginn Um seine Skikarriere neu anzukurbeln, wolle er diese Saison aber wieder Gas geben. Bei den FIS-Rennen, wo er sich in den Startnummern-Bereich 40 bis 50 vorgearbeitet hat, schaute als Bestresultat der 14. Rang bei einem Slalom in Frankreich heraus. Im Slalom fühlt sich der begeisterte Speedfahrer ebenfalls im Element. So wurde Steimle Anfang Saison bei den Uni-FIS-Rennen von Schönried im Slalom Erster und Dritter. Dass er bei den Schweizer Meisterschaften «der Grossen», welche in der Lenzerheide und in Sankt Moritz stattfinden, gegen sein Idol Carlo Janka antreten darf, freut den mehrfachen Edelmetallgewinner von BOSV-Meisterschaften ganz besonders. Sieg für Nyffenegger Schnellste Frau war, wie bereits 2009, Sandra Nyffenegger aus Unterseen. «Ich habe eigentlich nicht dass Gefühl gehabt, dass meine Skis besonders schnell waren», wunderte sich die 20-Jährige. Sie fahre eigentlich nur noch aus Freude sagt die Geschichts- und Englisch-Studentin der Universität Bern. «Als ich bei den FIS-Rennen den Durchbruch nicht schaffte, sah ich ein, dass ich für eine Weltcup-Karriere ganz einfach zu wenig gut war», begründet Nyffenegger ihren frühen Rücktritt. Ganz vom geliebten Skisport abwenden wollte sie sich aber doch nicht. Die Erfahrung, die sie sich von der JO ihres Skiclubs Stedtli-Unterseen bis ins NLZ technisch angeeignet hat, gibt sie nun den Youngsters des Stützpunktes Bödeli weiter. Dass der BOSV-Meistertitel kein Zufall war, zeigte Nyffenegger beim anschliessenden Adler-Riesenslalom, wo sie ebenfalls klare Bestzeit gefahren ist. Peter Russenberger>

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