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Messis Glanzvorstellung

Das von Christian Gross trainierte Stuttgart war in Barcelona chancenlos und verlor mit 0:4. Die Spanier stehen im Viertelfinal.

Für den VfB Stuttgart wurde es im Camp Nou die erwartet schwierige Aufgabe. Der FC Barcelona, der Titelverteidiger in der Champions League, übernahm von Beginn an das Kommando. Einer drängte sich besonders in den Vordergrund: Lionel Messi. Der Weltfussballer des Jahres 2009 sorgte dafür, dass die Katalanen bereits nach 22 Minuten ein komfortables Polster hatten. Erst schoss das Genie aus Argentinien seine Equipe mit einem herrlichen Weitschuss in Führung, dann leitete er mit einem brillanten Pass in die Tiefe das Tor von Pedro Rodriguez ein. Auch das 3:0 ging auf das Konto von Messi. Nach einer Stunde setzte er zur Kür an, drehte sich um die eigene Achse, um anschliessend aus der Ferne die Aktion erfolgreich zu vollenden. Messi ist in Hochform. Am Wochenende gegen den FC Valencia hatte er einen lupenreinen Hattrick erzielt Nicht das «perfekte Spiel» Christian Gross hatte im Vorfeld der Partie von seinen Spielern gefordert, dass sie mit Intelligenz und Selbstvertrauen auftreten. Im Vergleich zum Hinspiel müsse man disziplinierter sein und den Ball länger in den Reihen halten. Es brauche das «perfekte Spiel». Die Stuttgarter konnten die Vorgaben ihres Trainer nicht wie gewünscht umsetzen. Es war ein klarer Qualitäts-Unterschied festzustellen. Bei den Treffern von Messi stellten sich die Gäste besonders ungeschickt an. Ihm wurde beide Male viel zu viel Raum gelassen. Beim 0:1 etwa spazierte er rund 35 Meter unbehelligt quer übers Feld, ehe er an der Strafraumgrenze angelangte und den Ball mit links unter die Latte drosch. Die Offensive des Tabellenneunten der Bundesliga ward kaum gesehen. Goalie Jens Lehmann verhinderte mit ein paar guten Paraden Schlimmeres. Sein Antipode Victor Valdes verbrachte einen gemütlicheren Arbeitstag. Auch Bordeaux weiter Im zweiten Spiel von gestern Mittwoch konnte Bordeaux gegen Olympiakos Piräus die Ein-Tore-Reserve aus dem Hinspiel erfolgreich verteidigen. Der französische Meister gewann auch den zweiten Vergleich mit dem griechischen Titelhalter (2:1). Die Girondins machten es allerdings spannend. Beruhigung verschaffte erst das Kopftor von Marouane Chamakh in der 88. Minute. Piräus-Keeper Antonis Nikopolidis, hinterliess einen unsicheren Eindruck. si>

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