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Milderes Steuerklima im Osten

In Bern sind die Steuern fast ausnahmslos höher als in Aarau, Luzern, Zürich und weiteren Kantonshauptorten. Dies zeigt die neuste Steuerstatistik. Sie gibt enorme Unterschiede auf den Franken genau wieder.

In schöner Regelmässigkeit legt die Steuerverwaltung des Bundes ihre Statistiken zur Steuerbelastung vor. Gestern waren die Kantonshauptorte an der Reihe. Das Heft gibt den Stand des Steuerwettbewerbs im Jahr 2009 wieder. Ein Vergleich der Stadt Bern mit den Hauptorten ausgewählter Nachbarkantone sowie mit dem Rivalen Zürich ergibt das bekannte Bild. Bern kann mit Solothurn und Freiburg mithalten, ist zum Teil sogar günstiger; die Konkurrenz im Osten erhebt klar weniger Steuern, wie Luzern und Aarau zeigen (von den Tiefsteuerkantonen Ob- und Nidwalden ganz zu schweigen); fast uneinholbar gross ist der Vorsprung der Stadt Zürich, wo zum Beispiel vierköpfige Familien mit einem Bruttoeinkommen von 100000 Franken über 2500 Franken weniger Steuern bezahlen als in Bern. Würde man die ganze Schweiz einbeziehen, wären die Unterschiede naturgemäss noch viel grösser. Dieselbe Familie würde im «teuersten» Kantonshauptort (Neuenburg) 10054 Franken Steuern bezahlen und im «billigsten» (Zug) nur 2485 Franken. Auch wenn der Vergleich nur auf den Hauptorten basiert, ist er für den ganzen Kanton Bern wertvoll: Die Stadt Bern liegt mit ihrer Steueranlage von 1,54 einigermassen nahe beim Mittelwert aller bernischer Gemeinden von rund 1,6. fab>

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